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iPad 3- Apple´s neuer großer Wurf?

Apple hat heute das neue iPad 3, das offiziell nur noch iPad heißt, vorgestellt, das Tablet kann Apple´s neuer großer Wurf werden. Neben neuem Prozessor und Graphikchip wartet das neue iPad mit einem zusätzlichem Vierkern-Graphikchip, einem grandiosen Display, einer verbesserten Kamera und vor allem mit einem optionalen LTE-Chip auf. Damit ist das iPad auch für das zukünftige Mobilfunknetz LTE bestens aufgestellt und könnte theoretisch eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 50 MBit die Sekunde meistern. Die LTE Version wird vorerst nur in den USA angeboten. Das neue iPad wird vorraussichtlich ab dem 16. März verfügbar sein, die Preise gehen los ab 479 Euro.

iPad- Retina Display und A5X-Prozessor

Das neue Retina Display auf dem ipad wird eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln anbieten, zudem sei die Farbsättigung um 44 % besser als auf dem Vorgänger iPad 2. Damit habe das neue Retina Display eine vierfach höhere Auflösung als auf dem alten iPad. Bei dieser Auflösung sollen einzelne Pixel für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar sein, verspricht Apple. Um die Auflösung darstellen zu können, benötigt das iPad die entsprechende Rechenpower, diese soll der neue Dualcore-Prozessor A5X-Prozessor liefern. Dieser wird noch zudem von einem Vierkern-Graphikchip unterstützt. Damit sei das neue iPad doppelt so schnell wie der Vorgänger.

iSight Kamera mit fünf Megapixel

Die Kamera auf dem neuen iPad wurde ebenfalls gewaltig aufpoliert, die iSight-Kamera soll auf der Rückseite Bilder mit einer Auflösung von fünf Megapixel schießen können. Videos können nun in einer Auflösung von 1080p gedreht werden. Mit an Bord sind automatische Gesichtserkennung, Video- und Bildstabilisierung, Autofokus und Fokussieren per Fingertipp. Zudem setzt Apple auf auf ein Infrarot-Hybridbilder soll den Einfall von Infrarotlicht vermeiden, damit würden die Bilder wesentlich schärfer ausfallen.

iPad und die Konnektivität

Das neue iPad wird selbstverständlich mit WLAN funken können, daneben gibt es Versionen, die über das UMTS-Netz (mit einer SIM-Karte) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 42 MBit die Sekunde (über den so genannten DC-HSDPA Standard, beispielsweise in Kanada, Japan, Finnland etc.) oder über HSPA+ bis zu 21 MBit die Sekunde (auch in Deutschland) ins Internet können. Die LTE-Version wird vorerst nur in den USA angeboten, doch im Rahmen des zügigen Ausbaus des LTE-Netzes in Deutschland wird das iPad mit LTE-Chip sicherlich auch in Deutschland erwerbbar sein. Zusätzlich kann das neue iPad als mobiler Hotspot eingerichtet werden, vorrausgesetzt die Anbieter gestatten dies.

iPad- kein Siri, dafür aber demnächst mit iLife und iWork

Das neue iPad wird nicht die Sprachbenutzung Siri mit an Bord führen, dafür setzt Apple auf eine Diktierfunktion, die das Eingeben von Texten vereinfachen soll. Dafür können Besitzer eines iPad demnächst die Programme iWorks, eine Office-Anwendung ähnlich wie Microsoft Word, und das Multimedia-Paket iLife nutzen. Selbstverständlich stehen weitere 200.000 Apps zum Verkauf bereit.

Batterie, Umfang und Instant On

Apple verspricht eine Laufzeit von zehn, im LTE-Betrieb eine von neun Stunden. Die Größe des Displays bleibt unverändert, um der verstärkten Rechenpower Tribut zu zollen, musste das Tablet in Der Dicke um 0,6 Millimeter zunehmen. Und dank des Flash-Speichers ist das iPad stets sofort aufrufbar, diese Funktion tituliert Apple mit Instant On. Doch die Speichergröße wird nicht verändert, es bleibt bei den Speichergrößen 16 GB (479 Euro), 32 GB (579 Euro) und 64 GB (679 Euro). Die LTE-Versionen werden nochmals teurer (16 GB 599 Euro, 32 GB 699 Euro und 64 GB für 799 Euro). Im Gegenzug senkt Apple das Einstiegsmodell iPad 2 auf 399 Euro.

Alles in Allem bleibt festzuhalten, das neue iPad kommt mächtig daher. Mit dem Display und dem LTE-Chip setzt Apple erneut Maßstäbe in Sachen Tablet-Computer. Das iPad, vormals als iPad 3 erwartet, ist definitiv ein großer Wurf.



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