Wirtschaft

IWF-Chefin: Vereint gegen Wirtschaftskrise kämpfen

IWF-Chefin Christine Lagarde hat die Welt zum gemeinsamen Kampf gegen die drohende globale Rezession aufgerufen. In Washington sagte sie am Donnerstag, dass keine Volkswirtschaft immun gegen den Niedergang sei“. Dies gelte besonders bei einer Isolation einzelner Länder, so die IWF-Chefin weiter. Die Aussichten für die globale Weltwirtschaft betrachtete Lagarde als „ziemlich düster“.

Lagarde: Vergleich mit den 1930er Jahren

Demnach bestehe nahezu in jedem Land der Erde die Gefahr, dass es zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums komme und die öffentlichen Haushalte ins Trudeln geraten, so Lagarde weiter.
Die IWF-Chefin ging sogar soweit, die derzeitige Lage mit der in den 1930er Jahren zu vergleichen.
Damals sorgte die wirtschaftliche Lage im Nachgang des Schwarzen Freitags für eine weltweite Rezession, der dann der Zweite Weltkrieg folgte. Lagarde sieht eine internationale Zusammenarbeit als einzig vernünftigen Weg aus der Krise an. Die IWF-Chefin wünscht sich zudem eine Vollendung der europäischen Währungsunion im Sinn einer haushaltspolitischen Einheit. Zudem erbittet sich Lagarde auch von den Finanzmärkten die für die politische Umsetzung notwendige Zeit und damit die notwendige Geduld aus. Derzeit sehen einige Finanzexperten die Welt am Rande einer globalen Rezession. Insbesondere das Ausbrechen der Briten bei den Beschlüssen des letzten EU-Gipfels dürfte als weiterer Tropfen auf dem schon randvollen Fass der Weltökonomie betrachtet werden.



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