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Jackie Kennedy mochte Martin Luther King nicht

Die Präsidentengattin Jackie Kennedy, Ehefrau von John F. Kennedy, hatte anscheinend nicht viel übrig für den Bürgerrechtler Martin Luther King, dies beweisen nun Tonbänder, die Monate nach dem Attentat von Dallas auf Präsident Kennedy aufgenommen und nun in Form eines Buches veröffentlicht wurden. In dem besagten Interview bezeichnete sie Martin Luther King als „schrecklichen Mann. Gleichzeitig gab sie bekannt, dass ihr Mann Attentatswarnungen in den Wind schlug.

Vier Monate nach dem Attentat auf Präsident Kennedy gab sie dem Historiker Arthur Schlesinger in ihrer Wohnung in Washington das besagte Interview. Dieses gab sie nur unter der Bedingung, dass die Bänder erst nach ihrem Tode veröffentlicht werden. Sie verstarb im Jahre 1994. Das Interview dauerte insgesamt acht Stunden, nun wird es in Buchform am Mittwoch unter dem Titel “ Jacqueline Kennedy: Historic Conversations on Life With John F Kennedy“ veröffentlicht.

Auch über Vizepräsidenten Lyndon Johnson, der nach dem Attentat auf Kennedy, die Nachfolge antrat, wußte Jackie Kennedy kaum Gutes zu berichten, sie habe mit ihrem Mann stets Witze gerissen, wie das Land aussehen würde wenn Johnson die Präsidentschaft antreten würde. Über Martin Luther King soll sie gesagt haben, sie kenne kein Bild von diesem Menschen, welches nicht schrecklich aussehen würde. Doch auch Staatschefs kamen bei Jackie nicht gut an, den französischen Präsidenten Charles de Gaulle nannte sie einen Egomanen, die indische Präsidentin Indira Gandhi sei ihrer Meinung nach eine bittere und schreckliche Frau. Über Winston Churchill, den sie 1950 zusammen mit Kennedy antraf, sagte sie gar, er sei zu diesem Zeitpunkt schon „Ga-ga“ gewesen.

Das Leben im Weißen Haus sei nicht immer einfach gewesen, doch hier habe sie die glücklichsten Jahre verbracht. 1962, im Zuge der Kuba-Krise, als die Welt am Rande eines Atomkrieges stand, sei sie ihrem Mann am nächsten gestanden. Jackie Kennedy gewährt Einblicke in das Weiße Haus der sechziger Jahre. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete sie 1969 erneut, seitdem trug sie den Nachnamen Onassis.



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