Geld & Investment

Jahresbericht HannoverRück übertrifft Erwartungen

Der Rückversicherer HannoverRück hat nun seinen vorläufigen Geschäftsbericht 2011 vorgelegt und übertrifft sämtliche Erwartungen. Demnach hat der Rückversicherer ein Gewinn von 600 Millionen Euro eingefahren, angepeilt waren 500 Millionen Euro. Insbesondere das Kapitalanlageergebnis habe sich gut entwickelt und habe somit wesentlich zum Gewinn beigetragen, wie HannoverRück auf der eigenen Homepage bekanntgab. Zum Jahresende habe sich das Geschäft nochmals gesteigert, obschon Schadensbelastungen aus den Überflutungen in Thailand mit 196 Millionen Euro angegeben wurden. Genaue Ergebnisse will HannoverRück am 14. März präsentieren.

2011 enorme Belastungen durch Naturkatastrophen und Staatsanleihen

Entgegen dem Trend konnte HannoverRück eine hohe Rendite mit dem Verkauf von Staatsanleihen erzielen, trotz Staatsschuldenkrise in Europa. Zudem habe der Rückversicherer von den niedrigen Leitzinsen profitieren können. Die Naturkatastrophen 2011 schlugen dennoch ins Ergebnis ein, so das Erdbeben in Japan und Neuseeland mit 375 Millionen Euro oder die Überschwemmung in Thailand. Griechische Staatsanleihen habe HannoverRück rechtzeitig abstoßen können und habe somit große Verluste vermieden. Der drittgrößte Rückversicherer der Welt konnte damit dem Branchentrend trotzen, die Konkurrenz aus München, die Munich Re,erwartet ein deutlich schlechteres Ergebnis. Nun will HannoverRück die freiwerdenden Mittel ins Unternehmen reinvestieren. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse schossen die Aktien der HannoverRück in die Höhe, zweitweise wurde ein Plus von 1,6 % registriert. Doch Gewinnmitnahmen drücken den Kurs leicht. Die HannoverRück hat mit ihrem Ergebnis nicht nur sich selber überrascht, sondern auch die Anleger.

 

 

 

 



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