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James Murdoch tritt als Vorsitzender von BSkyB zurück

Der Sohn des Medienmoguls Rupert Murdoch, James Murdoch, hat seinen Rücktritt als Vorsitzender von BSkyB bekannt gegeben, wird aber weiterhin im Aufsichtsrat einen Posten bekleiden. Damit zieht er Konsequenzen aus der Telefonabhör-Affäre, die im vergangenen Jahr in Großbritannien für Schlagzeilen sorgte.

Schon im vergangenen Monat zog sich Murdoch auch als Vorsitzender der News International Group (Sun, Times, Sky Deutschland) zurück. Nun wird Nicholas Ferguson den Vorsitz über den größten Pay-TV Sender in Großbritannien BSkyB übernehmen.

Die British Sky Broadcasting, besser bekannt als Sky, 1999 übernahm Rupert Murdoch über seine Firma News Corporation 40 % des Pay-TV Senders BSkyB.  Seit 2005 sitzt James Murdoch im Aufsichtsrat des Medien-Konglomerats seines Vaters. nach Branchenangaben habe sich James Murdoch freiwillig aus dem Vorsitz verabschiedet, um keine weiteren Schäden für die eigene Familie zu verursachen.

Auch wenn James Murdoch die Verantwortung für den letztjährigen Skandal übernommen hatte, eine direkte Beteiligung an den Abhörversuchen von Prominenten und Opfern streitet er stets ab.



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