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Japans Wirtschaft trotzt der Natur

Obwohl Tsunami,  die Atomkatastrophe von Fukushima und Erdbeben Japan hart zusetzten, wächst die Wirtschaft des Landes überraschend stark. So stieg das Bruttoinlandsprodukt um 4,1 Prozent an. Dies gab jetzt die japanische Regierung in Tokio bekannt. Anders als in den USA, wo das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank, stieg es in dem Land welches so hart von der Natur herausgefordert wurde, an.

Wachstum auf Kredit

Allerdings wurde das japanische Wachstum auf Pump erkauft. So nahm die japanische Regierung vermehrt Kredite auf, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bekommen. Die Staatsverschuldung ist denn auch doppelt so hoch wie das BIP. Die japanische Regierung will dem nun durch eine Erhöhung der Verbrauchssteuern begegnen.

Die Zahlen im Einzelnen

Die Ausfuhr von Gütern stieg in Japan im ersten Quartal 2012 um 2,9 Prozent an. Die Importe stiegen um 1,9 Prozent an. Die Binnennachfrage hat einen Anteil von 0,9 Punkten am BIP, die Auslandsnachfrage jedoch nur einen Anteil von 0,1 Punkten.

Der japanische Staat erhöhte im Zuge des Wiederaufbaus die Staatsausgaben um 5,4 Prozent. Anders als in anderen Nationen trägt der private Konsum zu 60 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Staates bei. Auch dieser stieg erneut und zwar zum vierten Mal in Folge. Dieses Mal stieg der Privatkonsum um 1,1 Prozent, so die japanische Regierung in ihrem Bericht.



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