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John Carter beschert Disney Verlust von 200 Millionen Dollar- Aktien fallen um 1 %

Die epische Verfilmung von John Carter könnte der Disney Company einen Verlust von bis zu insgesamt 200 Millionen Dollar bescheren, die Aktien der Disney Company gaben kurz nach Bekanntgabe der Zahlen um einen Prozent nach. Damit könnte sich John Carter als einer der größten Flops in der Kinogeschichte entpuppen. Für die Produktion hat der Film vermutlich 250 Millionen Dollar verschlungen, für das breit angelegte Marketing scheint die Disney Company weitere 100 Millionen Dollar ausgegeben zu haben. Noch für das laufende Quartal erwartet Disney einen Verlust von 80 Millionen bis 120 Millionen Dollar durch den Film John Carter.

Milo und Mars- Disneys Millionengrab im vergangenen Jahr

Schon im vergangenen Jahr hatte Disney einen herben Rückschlag hinnehmen müssen, der 3D-Film Milo und Mars (im Original Mars needs Moms) hatte 175 Millionen Dollar in der Produktion verschlungen, an den Kinokassen spülte der Film lediglich 40 Millionen Dollar ein, auch der Verkauf der DVD läuft schleppend. Nun scheint sich Disney in diesem Jahr erneut verkalkuliert zu haben, bislang soll der Film weltweit 184 Millionen Dollar eingespielt haben. Dabei steht Regisseur Andrew Stanton eigentlich für finanziell erfolgreiche Filme, mit Findet Nemo und Wall-E gelangen ihm wirkliche Kassenschlager.

John Carter- Zwischen zwei Flops

Der Film John Carter kam sehr ambitioniert daher, immerhin bot die Romanreihe von Tarzan-Autor Edgar Rice Burroughs die Vorlage für eine Reihe von Klassikern in der Kinogeschichte. Filme wie Avatar, Star Wars und Flash Gordon bedienten sich aus dem Universum des Burroughs , James Cameron (Regisseur des bislang erfolgreichsten Kinofilmes Avatar) nannte die Geschichte um John Carter als seine Inspiration für seinen Film, auch George Lucas griff Elemente aus der Saga auf und verwendete sie in Star Wars. Nun muss aber das Original, welches von Kritikern zum Teil verrissen und von anderen als unterhaltsam gelobt wurde, als Kinoflop herhalten. dabei sollten aus den elf Bänden von Edgar Rice Burroughs zwei weitere Fortsetzungen gedreht werden, ob dies noch weiterhin geplant wird, ist bislang offen.

Disney macht dennoch Gewinne- und hofft auf Kassenschlager in diesem Jahr

Dank anderer Sparten (hier insbesondere die TV-Sparte des Konzerns) wird Disney trotz des absehbaren Flops von John Carter dennoch Gewinne einfahren. Zudem hofft Disney auf weitere Kassenschlager in diesem Jahr, die Comicverfilmung von Marvel’s The Avengers (Kinostart 26. April), der Pixar-Animationsfilm Merida- Legende der Highlands (Sommer 2012), der Fantasy-Film The Odd Life of Timothy Green und Tim Burtons Frankenweenie könnten den Verlust von John Carter wieder wett machen. Die Schmach, mit 200 Millionen Dollar einen der größten Flops der Kinogeschichte der Kinogeschichte gelandet zu haben, wird Disney aber erhalten bleiben.

 



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