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Kim Schmitz: Keine Freilassung gegen Kaution

Am Montag wurde die Entscheidung über eine Freilassung des Megauploadgründers Kim Schmitz noch vertragt. Nun ist die Entscheidung des zuständigen Gerichts gefallen. Kim Schmitz kommt nicht gegen Kaution frei.

Richter: Fluchtgefahr zu groß

Die neuseeländische Zeitung „The New Zealand Herald“ berichtete in ihrer Online-Ausgabe, dass die Fluchtgefahr zu groß sei. Die Anwälte von Schmitz gingen derweil in Berufung. Ihr Hauptargument lautet, dass Schmitz zurzeit keinen Reisepass besitze und deshalb Neuseeland nicht verlassen könne. Zudem seien seine Finanzen eingefroren. Außerdem wolle Schmitz sowieso dauerhaft in Neuseeland bleiben. Der zuständige Richter argumentierte indes, dass Schmitz Zugang zu gefälschten Reisedokumenten habe und zudem über ausreichend Bargeld verfüge. Insofern schloss sich das Gericht der Argumentation der Staatsanwaltschaft an. Zudem befürchtet das Gericht eine Flucht von Schmitz nach Deutschland. In Deutschland droht Kim Schmitz zudem keine Auslieferung in die USA. Das Gericht wird, sollte die Berufung abgewiesen werden, am 22. Februar über eine Auslieferung von Kim Schmitz und den anderen Mitangeklagten in die USA entscheiden.



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