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Doku „Blick in den Abgrund“ Kino-Start & Kritik

Der Titel allein verrät noch nicht so viel, aber weckt auf jeden Fall die Neugier. Und diese wird auch gestillt.

Zumindest wenn man sich für die Arbeit der Profiler interessiert.

Diese Dokumentation startet ab dem 23.01.2014 in den Kinos und blickt nicht nur in den Abgrund, sondern auch hinter die Fassaden einer Berufsgruppe.

Nichts ist, wie es aussieht

Profiler sind den meisten Menschen vor allem aus dem Fernsehen bekannt. Sei es nun durch Serien, wie „CSI“ oder „Criminal Minds“. Aber auch der Film „Das Schweigen der Lämmer“ ist für viele ein sehr gutes Beispiel für die Arbeit der Profiler. Doch leider hat diese Fiktion nicht viel mit der Realität zu tun. Und im Gegensatz zum Film werden die Profiler im richtigen Leben auch mit realen Opfern konfrontiert.

Eine Doku, die unter die Haut geht

Die österreichische Filmemacherin Barbara Eder hat sich diesem Thema gewidmet. Zusammen mit ihrem Team begleitet sie sechs Profiler aus vier Ländern. Und dabei wird klar, dass die Profiler selbst oft genug in ihren eigenen Abgrund schauen müssen, um dem Bösen auf die Schliche zu kommen. Wie schaffen es diese Menschen dann aber nicht selbst zum Bösen zu werden?

Manchmal ist die Wahrheit grauenvoll

Die Arbeit der Profiler besteht in erster Linie darin, sich in die Gedanken der Mörder und Verbrecher hineinzudenken, um diese dann festnehmen zu können.  Die Arbeit dieser Berufsgruppe besteht nicht nur aus dem Ermitteln, sondern auch aus der Rekonstruktion der Tatvorhergänge.

Die Arbeit ist immer dabei

Die Dokumentation macht auch deutlich, dass die Profiler sehr häufig ihre Arbeit mit nach Hause nehmen. Zumindest in einer geistigen Art und Weise.  Abschalten wäre in diesem Jab mehr als wichtig, fällt den meisten Profilern aber sehr schwer. Ein kleiner Blick in die Privatleben wird der Filmemacherin und ihrem Team auch gestattet.

Nach der Verhaftung ist der Job nicht beendet

Barbara Eder begleitet unter anderem auch den deutschen Spezialist und Autor Stefan Harbort. Dieser besucht während der Aufnahmen einen Täter um Gefängnis und möchte sich über dessen Motivation Klarheit verschaffen. Somit wird deutlich, dass die Profiler auch nach der Verhaftung weiter mit dem Fall beschäftigt sind.

Keine leichte Kost

Die Dokumentation „Blick in den Abgrund“ zeigt auf eine sehr eindrucksvolle Weise, dass die Arbeit der Profiler mehr ist, als der Zuschauer aus den Serien kennt. Aufgrund der gezeigten Bilder hat der Film auch die FSK-16-Freigabe bekommen. Wer dennoch einen Blick in den Abgrund der Serienkiller wagen möchte, hat ab dem 23.01.2014 in den Kinos die Gelegenheit dazu.



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