Gesellschaft

Kokainfund in Großbritannien im Wert von 340 Millionen Euro

Auf einer Luxusyacht im Hafen von Southampton, im Süden Großbritanniens, wurden 1,2 Tonnen Kokain aufgefunden, der Straßenwert der Droge wird auf 300 Millionen Pfund (oder knapp 340 Millionen Euro) taxiert. Der hohe Wert ergibt sich auch dadurch, da der Reinheitsgehalt des aufgefunden Kokains auf 90 % geschätzt wird, dementsprechend könnte die Menge durch den Prozess des Verschnitts verdreifacht werden. Die Zollbehörde staunte nicht schlecht, immerhin wurde die Yacht schon vor einem Monat aufgegriffen, sie brauchten ganze sechs Tage um die Drogen aufzufinden, so gut waren sie auf der Yacht versteckt.

Besagte Yacht mit dem Namen „Louise“ weist eine Länge von 65 Fuß (oder knapp 20 Meter) auf und wird mit einem Kaufpreis von 1,2 Millionen Euro angegeben. Das Kokain war in einem Geheimfach versteckt, der Fund stellt den größten seiner Art in der Geschichte des Vereinigten Königreiches dar. Die Louise befand sich auf der Reise von Südamerika in die Niederlande, die niederländischen Behörden nahmen umgehend sechs Männer in den Niederlanden fest.

Aufmerksam auf die Yacht wurden französische Behörden, die sie schon im Mai in der Karibik ausfindig machten und seitdem die Route verfolgten. Der Besitzer der Yacht, ein Niederländer im Alter von 60 jahren, und seine drei Söhne (34, 32 und 27 Jahre alt) wurden in den Niederlanden festgenommen. Neben dem Kokain befand sich anscheinend auch eine ungenannte Menge von Extasy an Bord. Die Menge der aufgefunden Kokainladung hätte ein Drittel des jährlichen Verbrauchs ganz Großbritanniens decken können, vermuten die britischen Zollbehörden.



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