Finanzen & Recht

Krankenversicherung Beitragssatz 2014

Der Krankenversicherung Beitragssatz 2014 von weiterhin 15.5 Prozent sorgt aufgrund der gestiegenen Beitragsbemessungsgrenze 2014 ( BBG 2014) für einen höheren Krankenversicherungsbeitrag 2014.

Der Beitrag für die Krankenversicherung wird in der GKV nach dem Einkommen sowie dem einheitlichen Beitragssatz bestimmt.

Auch die neue Beitragsbemessungsgrenze 2014 nimmt Einfluss auf die Versicherungsprämie, denn diese Verdienstgrenze gibt an, welches Einkommen maximal zur Beitragsberechnung herangezogen wird.

Krankenversicherungsbeitrag 2014 für Arbeitnehmer

Arbeitnehmer in Deutschland müssen für ihre gesetzliche Krankenversicherung derzeit 8,2 Prozent des Bruttoentgeltes übernehmen. Für die meisten Versicherten wird sich hieran nichts ändern, denn der allgemeinen Krankenversicherung Beitragssatz bleibt auch 2014 unverändert bei 15.5 Prozent.

Lediglich für Menschen mit höheren Einkommen droht 2014 ein höherer Versicherungsbeitrag, denn die Beitragsbemessungsgrenze wurde erhöht. Ab dem neuen Jahr wird Einkommen bis zu einer Grenze von 4.050 Euro oder 48.600 Euro zur Beitragsermittlung herangezogen. Lediglich ein darüber hinaus gehender Verdienst bleibt unberücksichtigt.

Auch Pflegeversicherungsbeitrag 2014 steigt

Da die Beitragsbemessungsgrenze gegenüber 2013 um 112,50 Euro monatlich gestiegen ist, bedeutet dies für Menschen mit entsprechendem Einkommen eine deutlich höhere Belastung. Der Maximalbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt somit von bisher 322,88 Euro auf 332,10 Euro und damit um 9,22 Euro pro Monat.

Ebenso wie der Beitrag zur GKV steigt auch der Beitrag zur Pflegeversicherung, denn auch hier gilt die Beitragsbemessungsgrenze analog. Der Beitragssatz steigt in diesem Fall von 40,36 Euro im Jahr 2013 auf nun 41,51 Euro für Arbeitnehmer mit Kindern. Kinderlose Arbeitnehmer müssen nochmals 0,25 Prozent ihres Bruttoeinkommens für die Pflegeversicherung übernehmen und damit 93,15 Euro pro Monat tragen.

Auch Arbeitgeberanteil bzw. Krankenversicherung Zuschuss 2014 steigt

Ebenso wie Arbeitnehmer müssen auch Arbeitgeber aufgrund der neuen Verdienstgrenzen mit Beginn des neuen Jahres tiefer in die Tasche greifen. Schließlich beteiligen sich auch die Arbeitgeber an den Beiträgen für die gesetzliche und die private Krankenversicherung ihrer Arbeitnehmer. Ab 2014 tragen sie für die Krankenversicherung maximal 7,3 Prozent von 4.050 Euro und damit 295,65 Euro.

Der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung steigt ebenso wie bei den Arbeitnehmern auf 41,51 Euro, was einem Anstieg von 1,15 Euro entspricht. Der Zuschuss der Arbeitgeber steigt 2014 durch die neuen Einkommensgrenzen um 9,26 Euro.

Dieser höhere Zuschuss ist nicht nur für gesetzlich Versicherte, sondern auch für privat versicherte Arbeitnehmer zu finanzieren. Schließlich haben auch sie Anspruch auf Leistungen ihres Arbeitgebers und auf anteilige Finanzierung der Krankenversicherung bis zum Höchstbetrag der GKV. Durch die neue Gesetzgebung steigt somit nicht nur die Belastung der Bürger, sondern gleichzeitig auch die Belastung der Arbeitgeber, deren Lohnnebenkosten deutlich höher liegen.

Krankenversicherung Beitrag 2014 im PKV Basistarif steigt

Von der Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen sind immer häufiger auch Versicherte der privaten Krankenversicherungen betroffen. Vor allem dann, wenn der Basistarif gewählt wird, dessen Leistungsniveau dem der gesetzlichen Krankenkassen entspricht, müssen Versicherungsnehmer vor einer Erhöhung der Einkommensgrenzen zittern.

Der Krankenversicherungsbeitrag im PKV Basistarif entspricht nämlich in etwa genau dem Höchstbeitrag zur GKV. Dieser liegt ab 2014 bei einem Krankenversicherung Beitragssatz 2014 von 15,5 Prozent und einer Beitragsbemessungsgrenze von 4.050 Euro pro Monat bei 627,75 Euro und erhöht sich damit gegenüber dem Vorjahr um 17,44 Euro. Für viele Basis-Versicherte kann es somit 2014 zu Beitragssteigerungen kommen, allerdings ohne ein Plus an Leistungen.



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