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Los Angeles: 71. Verleihung der Golden Globes Awards 2014

Die vergangene Nacht war für die Film- und Fernsehwelt wieder einmal sehr wichtig. Denn es wurden die 71. Golden Globes 2014 verliehen.

Diese Auszeichnungen sind nicht nur unter den Schauspielern und Film- und Fernsehmachern sehr beliebt, sondern auch meist die Vorboten für die Oscar-Gewinner.

Doch nicht jeder ging in dieser Nacht als strahlender Gewinner nach Hause.

Kein Golden Globe für Daniel Brühl

Vor allem der deutsche Schauspieler Daniel Brühl war sehr enttäuscht nicht eine der beliebten Auszeichnungen mit nach Hause nehmen zu können. Zwar war er für seine Nebenrolle im Motorsportdrama „Rush – Alles für den Sieg“ nominiert, doch der Golden Globe für die besten Nebenrolle ging an seinen US-Kollegen und Sänger Jared Leto. Der Schauspieler erhielt den Preis für seine Darstellung eines aidskranken Transsexuellen im Streifen „Dallas Buyers Club“.

Kein Preis für „Rush – Alles für den Sieg“

„Rush – Alles für den Sieg“ ist auch der Film, in dem Daniel Brühl mitspielte. Unter der Regie von Ron Howard, spielte der Schauspieler den Rennfahrer Niki Lauda. Doch leider hat das schauspielerische Talent diesmal nicht zu einer begehrten Trophäe gereicht.

Keine gute Preisverleihung für die Deutschen

Neben Daniel Brühl war aber noch ein weiterer Deutscher nominiert. Diesmal handelte es sich um den Komponisten Hand Zimmer. Seine Filmmusik für das Sklavendrama „12 Years a Slave“ konnte auch keinen Globe gewinnen. Dafür war Zimmer aber bereits zum elften Mal nominiert. Und bereits zwei Mal konnte der gebürtige Frankfurter die goldene Weltkugel mit nach Hause nehmen. 1995 für „König der Löwen“ und 2001 für „Gladiator“.

Der wichtigste Golden Globe 2014

Der wichtigste Golden Globe, für das beste Filmdrama, ging in diesem Jahr an das Sklavendrama „12 Years a Slave“. Die Regie führte in diesem Fall Steve McQueen. Demnach wird dieser Streifen auch sehr hoch für die anstehende Oscar-Verleihung gehandelt.

Beste Schauspielerin ist Cate Blanchett

Und auch die Schauspielerin Cate Blanchett konnte sich über einen Golden Globe freuen. Sie erhielt den Preis für ihre Darstellung der Millionärs-Witwe in Woody Allens „Blue Jasmine“. Der männliche Gegenpart war in diesem Jahr Matthew McConaughey. Er wurde als bester Schauspieler für seine Hauptrolle in „Dallas Buyers Club“ ausgezeichnet. in, für die er mehr als 20 Kilogramm abnahm.

Top-Serien: „Breaking Bad“

Für viele Anwesenden keine Überraschung; „Breaking Bad“ wurde als beste Serie ausgezeichnet. Damit konnte die Serie namenhafte Konkurrenten wie „House of Cards“ hinter sich lassen. „Breaking Bad“ erzählt die Geschichte eine erkrankten Lehrers, der sich im Laufe der Episoden in einen Kriminellen verwandelt – ohne Rücksicht auf Verluste.

Amy Adams und Jennifer Lawrenc im Glück

Amy Adams bekam in diesem Jahr ihren ersten Golden Globe und zeigte sich sehr dankbar über diese besondere Auszeichnung. Zur besten Nebendarstellerin wurde auch Jennifer Lawrence gekürt. Beide Schauspielerinnen konnten sich bei einer namenhaften Konkurrenz durchsetzen. Darunter Namen wie Julia Roberts („August: Osage County“) und June Squibb („Nebraska“).

Warten auf den Oscar

Die Golden Globes gelten immer als kleine „Aufwärmphase“ für die Oscar-Verleihung. Demnach werden die Gewinner der Globes in meisten Fällen auch einen Oscar mit nach Hause nehmen können. Ob sich dies auch in diesem Jahr bewahrheiten wird, kann am 2. März bewundert werden. Dann findet die Oscar-Verleihung, auch wieder in Los Angeles, statt.



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