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Lübeck: Lehrer soll mit Schülern Bombe gebastelt haben

Dass die Waldorfschule besonders auf das handwerkliche Geschick ihrer Schüler eingeht, ist bekannt. Im wahrsten Sinne des Wortes soll durch Begreifen gelernt werden. Diese Weisheit der Waldorfpädagogik scheint nun ein Lehrer im schleswig-holsteinischen Lübeck auf die Spitze getrieben zu haben. Er soll zusammen mit seinen Schülern im Unterricht eine Rohrbombe gebaut haben.

Eltern und Schule vertrauen Lehrer weiterhin

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den 39-jährigen Waldorflehrer. Der Lehrer soll demnach mit Schülern der fünften Klasse die Bombe gebaut haben und diese mittels Wunderkerzen angezündet haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Trotz der Ermittlungen steht die Schule aber hinter dem Pädagogen. Auch die betroffenen Eltern würden weiterhin dem Lehrer vertrauen, heißt es. Das Schulministerium in Kiel verwies indes darauf, dass die Verwendung von Schwarzpulver im Unterricht untersagt sei.
Ob der Pädagoge gleichzeitig auch Politikunterricht gab und über die Terrorzelle in Zwickau aufklärte, ist indes bislang nicht bekannt.

 



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