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Maximilian Schell verstorben

Diese Nachricht ereilte die Welt im Laufe des vergangenen Tages und macht auch heute noch die Runde. Schauspieler Maximilian Schell ist am 1. Februar 2014 verstorben. Die Darstellerlegende wurde 83 Jahre alt.

Schell war nicht nur als Schauspieler am Theater wie auch bei Film und Fernsehen tätig, sondern auch als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent – ein vielseitiger Künstler.

Großer Darsteller aus deutschsprachigem Raum

Am 1. Februar 2014 ist im Alter von 83 Jahren der österreichische Schauspieler und Oscar-Preisträger Maximilian Schell verstorben. Damit ist ein weiterer der ganz Großen von uns gegangen, die in den letzten Jahrzehnten die Filmlandschaft massiv geprägt haben.

Schell wurde 1930 in Wien geboren, wuchs aber in der Schweiz auf. Seine erste Bühnenerfahrung sammelte er im Jahr 1952. Er machte sich jedoch nicht nur bald am Theater, sondern auch bei Film und Fernsehen einen Namen.

So wurde er auch bekannt für seine Auftritte in den großen Dramen von Shakespeare, die von Kritikern gelobt wurden. Vor allem mit seiner Darbietung in „Richard III.“ stieß auf großen Anklang.

Der Weg nach Hollywood

Der als einer der größten deutschsprachigen Darsteller geltende Schell feierte 1958 mit „Die jungen Löwen“ sein Hollywood-Debüt, einem Film, für den eigentlich seine Schwester Maria Schell vorgesehen war.

Mit seinem Auftritt in dem Weltkriegs-Drama überzeugte er jedoch erneut die Kritiker –  dieses Mal nicht in Europa, sondern in Amerika –  und erhielt daraufhin die Rolle in einem Fernsehfilm aus dem Jahr 1959, der später unter dem Titel „Das Urteil von Nürnberg“ ein Remake erfahren sollte.

Der Film wurde für die Kinoleinwand nur zwei Jahre später neu verfilmt und Schell war ein weiteres Mal mit von der Partie. Für die schauspielerische Leistung in eben jenem erhielt er eine Oscar-Auszeichnung als bester Darsteller.

Auch nach der Auszeichnung mit dem Academy Award blieben die Rollen für Maximilian Schll nicht aus. Es folgten Filme, wie beispielsweise „Die Brücke von Arnheim“ oder später auch „Das Tagebuch der Anne Frank“. In der Mini-Serie „Peter der Große“ portraitierte er die Titelfigur.

Rückkehr in deutschsprachige Gefilde

Aber auch später herrschte kein Mangel an Rollen und er hatte Auftritte in Klassikern wie „John Carpenters Vampires“ und „Deep Impact“, sowie „Jeanne D’Arc – Die Frau des Jahrtausends“.

Doch vermehrt kehrte er auch für Produktionen zurück nach Österreich und Deutschland. So auch für „Alles Glück dieser Erde“, „Die Alpenklinik“ oder die Serie „Der Fürst und das Mädchen“.

Auch hinter der Kamera vielbeschäftigt

Schell stand jedoch nicht nur vor der Kamera, sondern beteiligte sich auch hinter der Kamera. So führte er unter anderem bei den Filmen „Der Fußgänger“ und „Der Richter und sein Henker“ Regie, für letzteren steuerte er zudem auch das seine zum Drehbuch bei.

Anerkennung fand er bei Kritikern vor allem aber auch für seine Dokumentation über Marlene Dietrich, die 1984 unter dem Vornamen des Stars, „Marlene“, veröffentlicht wurde. Später widmete er eine weitere Dokumentation seiner Schwester Maria Schell, die ebenfalls Schauspielerin war.



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