Lifestyle

Michael Jackson: Fans erhalten Schmerzensgeld

Fans der verstorbenen Pop-Ikone Michael Jackson haben nun Schmerzensgeld erhalten. Ausschlaggebend dafür war, dass sie durch den Tod des Sängers psychischen Schaden erlitten haben.

Der Grund für die Klage vor einem französischen Gericht war jedoch keineswegs der, um kräftig Geld abzusahnen. Stattdessen ging es den fünf Fans darum, ihre Trauer ausdrücken zu dürfen.

Klage auf Schmerzensgeld

Die Menschen ziehen mittlerweile mit den unterschiedlichsten Klagen vor Gericht. Häufig hört man dabei von Situationen, die schon fast skurril anmuten. Doch dann gibt es auch die Fälle, die wirklich skurril sind. So ist es auch bei diesem hier Fall, bei dem Fans von Michael Jackson nun Schmerzensgeld zugesprochen wurde.

Wie Vip.de berichtet, sind fünf Michael-Jackson-Fans mit ihrer Klage nun durchgekommen und haben wegen des Todes ihres Stars nun ein Schmerzensgeld von einem 1 Euro erhalten. Dabei beruft sich Vip.de auf den französischen Nachrichtensender BFM-TV.

Die fünf Fans stammen aus der Schweiz, Belgien und Frankreich und haben in Orléans in Frankreich vor Gericht geklagt. Der Tod ihres Idols hätte ihnen schweren psychischen Schaden zugefügt. Für schuldig befunden wurde dabei in seiner Abwesenheit der für Jacksons Tod verantwortlich befundene Leibarzt des Sängers, Conrad Murray.

Es geht nicht ums Geld

Der Richter in Orléans sprach den Fans symbolisch ein Schmerzensgeld von je einem Euro zu, denn den Fans ging es bei ihrer Klage vor Gericht weniger um das Geld, sondern viel mehr darum, als Opfer bezeichnet zu werden. Durch das Urteil des Richters, der damit den Fans psychische Schäden attestierte, haben sie nun mehr die Berechtigung, die Grabstätte ihres Idols zu besuchen. Der King of Pop wurde in Los Angeles beigesetzt.

Der Tod eines Mega-Stars

Der weltbekannte Sänger Michael Jackson verstarb am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren. Nachdem Medienberichte zunächst Widersprüchliches zum Tod der Ikone wiedergaben, wurde schließlich eine Überdosis des Narkosemittels Propofol als Todesursache bezeichnet, das auf einen Cocktail aus weiteren Medikamenten verabreicht wurde. Die Medikamente seien ihm aufgrund von Schlaflosigkeit von seinem Leibarzt Conrad Murray verabreicht worden.

Dieser wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und über zwei Jahre nach dem Tod Michael Jacksons auch eben wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Murray hätte gegen den medizinischen Eid verstoßen, den er geleistet hatte und keinerlei Reue gezeigt. Obwohl er die Höchststrafe von vier Jahren Haft ohne Bewährung erhalten hatte, wurde er bereits Ende 2013 aus dem Gefängnis entlassen – wegen guter Führung und überfüllter Gefängnisse.

Michael Jackson wurde nach mehreren Trauerfeiern, zu denen nicht nur Familie, Freunde und Kollegen kamen, sondern auch massenweise Fans pilgerten, am 3. September 2009 auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale, Kalifornien beigesetzt. Die Beisetzung erfolgte im weit kleineren Rahmen als die Trauerfeiern.



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.