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Microsoft: Bei Windows und Office 47 Sicherheitslücken gestopft

Microsoft hat insgesamt 47 aufgetretene Sicherheitslücken in seinem Betriebssystem Windows, der Office-Suite und dem Internet Explorer geschlossen. Insbesondere in den Programmen Outlook, sowie im Internet Explorer und bei dem mittlerweile als altersschwach zu bezeichnenden Betriebssystem Windows XP sowie bei Share Point Server und Server 2003 wurden Sicherheitslücken gestopft.

Microsoft stuft neun Patches dabei als wichtig ein. Besonders wichtig erscheint Microsoft im Zusammenhang mit den Updates das Stopfen der Sicherheitslücken bei Outlook 2007 sowie Outlook 2010.

OLE-Komponente bei Windows XP bedroht

Das Update trägt den innerbetrieblichen Namen MS13-068. Beim Internet Explorer der Serien 6,7, 8,9 sowie beim Internet Explorer 10 wurden seitens Microsoft insgesamt zehn Schwachstellen gestopft. Ohne ein Update wäre eine Remotecodeausführung bei dem Besuch einer manipulierten Internetseite möglich. Zudem wurden zehn Fehler in Share Point Server der Serien 2007,2 1010 und 2013 gestopft. Ohne Upgrade ist es Kriminellen auch hier möglich, Schadcode zur Ausführung zu bringen. Das Betriebssystem Windows XP sowie Server 2003 sind durch eine Sicherheitslücke in der OLE- Komponente bedroht. Letztlich sind auch Sicherheitslücken in Word 2003,2 1007 sowie 2010 gestopft. Auch das Tabellenkalkulationsprogramm Excel der Versionen 2003,2 1007 2010 sowie 2013 wurde mit Sicherheitsupdates versehen. Zudem wurden auch bei dem Datenbankprogramm Access in den Versionen 2007,2 1010 sowie 2013 und bei Frontpage 2003 sowie bei dem Office Paket für Mac 2011 entsprechende Sicherheitsupdates herausgegeben.

Update für Outlook 2013 wurde wieder zurückgezogen

Ein Update für das E-Mail-Programm Outlook 2013, welches seitens Microsoft nicht als ich als sicherheitsrelevant eingestuft wurde, hatte das Unternehmen kurz nach der Veröffentlichung wieder aus dem Update-Paket herausgenommen. Grund hierfür ist die Tatsache, dass bei einigen Nutzern nach der Installation die Ordnerleiste verschwunden ist. Bei dem altersschwachen Betriebssystem Windows XP sollen insbesondere die Updates MS13-070 sowie MS13-071 für Sicherheit sorgen. Microsoft gilt seit jeher als anfälliges Betriebssystem.

Linux gilt als sichere Alternative zu Windows

Während bei alternativen Betriebssystemen wie Linux der Aufbau von Programmen im Rahmen einer Paketstruktur eine erste Hürde für Kriminelle bietet, stellen die ausführbaren exe.-Dateien bei Windows seit jeher ein Sicherheitsrisiko dar. Insbesondere der Internet Explorer gilt als beliebtes Angriffsziel von Hackern und Cyberkriminellen. Auffällig ist, dass diejenigen, die Daten ausspähen, also die Geheimdienste, selbst kein Windows benutzen, sondern Linux. In den letzten Tagen wurde bekannt, dass Geheimdienste auch verschlüsselte Daten lesen können. Unter Linux gibt es jedoch Verschlüsselungstechniken, die selbst der Geheimdienst nicht ohne weiteres knacken kann. Dies mag auch der Grund sein, warum die Geheimdienste selbst auf dieses Betriebssystem setzen. Windows indes ist immer noch auf rund 90 Prozent der Desktop-PCs installiert. Deshalb ist es für Kriminelle ein leichtes, sich Zugriff auf Daten zu verschaffen. Dies gilt übrigens auch für die Geheimdienste.



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