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Microsoft: Windows 8 nicht mehr zum Sonderpreis zu haben

Microsoft beendet mit Beginn des 1. Februar das Sonderangebot für ein Upgrade auf Windows 8 in der Download-Version. Das Angebot war bisher für knapp 30 Euro erhältlich. Seit Februar beträgt der reguläre Preis für Windows 8 in der Pro-Version 280 Euro.

Das Einführungsangebot zum Beginn des neuen Betriebssystems ist damit ausgelaufen. Ein Upgrade auf die Standard-Versionen des neuen Windows 8 kostet zukünftig 120 Euro.

Bereits in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems Windows 8 konnten Nutzer von den Betriebssystemen Windows 7, Windows XP oder Windows Vista für rund 30 Euro eine Lizenz für die Windows 8 Pro-Version über die Internetseite von Microsoft herunterladen. Zukünftig kostet die Pro-Variante von Windows 8 rund 280 Euro.

Zweite Sonderaktion ab 21. Februar

Nach eigenen Angaben ist Microsoft mit dem bisherigen Verkauf des Windows 8 äußerst zufrieden. Demgegenüber klagten jedoch einzelne Hersteller von PC-Systemen, dass das neue Betriebssystem nicht den erhofften Verkaufserfolg gezeigt habe. Ungeachtet der nun auslaufenden Sonderaktion können Schüler und Studenten die Windows 8 Pro-Versionen dennoch günstiger erwerben. Ab dem 21. Februar wird die Windows 8 Pro-Version für Kunden älterer Windows-Versionen für rund 52 Euro erhältlich sein.

Auch eine System-Build- Version von Windows 8 ist dann erhältlich. Diese kostet 82 Euro in der Grundvariante und 125 Euro in der Pro-Version. In Deutschland sind die entsprechenden Windows-Versionen auch für den Endverbraucher erhältlich. Normalerweise sind diese nur für Hersteller von PC-Systemen vorgesehen.

Verkaufserfolg von Windows 8: Zweifache Auslegung

Bezüglich des Verkaufserfolges von Windows 8 gibt es derzeit sehr widersprüchliche Aussagen. Während Microsoft sich mit rund 60 Millionen verkaufter Windows 8-Lizenzen zufrieden gibt, teilen PC-Hersteller diesen Enthusiasmus nicht. So habe sich der Markt seit dem Beginn von Windows 8 nicht erholt, so der Präsident des taiwanesischen PC-Produzenten Acer, Jim Wong, gegenüber der Presse. Auch das Unternehmen Dell sieht nicht, dass zahlreiche Kunden auf die neue Windows-Version wechseln würden.

Microsoft indes sieht positive Erfolge insbesondere hinsichtlich des Wechsels von älteren Windows-Versionen auf neue sowie auch im Hinblick auf den Wechsel auf mobile Endgeräte. Ob sich das neue Windows 8 durchsetzen kann, hängt nicht zuletzt davon ab, inwieweit sich das neue Betriebssystem auf mobilen Endgeräten etabliert.

Insbesondere das Kachel-Design wird von vielen Nutzern als zu kompliziert betrachtet. Gerade dieses neue Design soll jedoch für mobile Endgeräte eine optimale Darstellung und Benutzung gewährleisten. Zwischenzeitlich konkurriert auch Canonical mit seinem Linux-Betriebssystem Ubuntu um die Gunst der Nutzer auf mobilen Geräten. der Markt wird hier immer kleiner. Die Marktanteile werden immer mehr  zwischen vielen Unternehmen aufgeteilt. Dies betrifft alle Unternehmen jenseits von Android und iOS. Hinsichtlich des Verkaufserfolges darf deshalb abgewartet werden, ob Microsoft am Ende mit Windows 8 doch noch einen Erfolg einfahren kann.

 



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