Newsticker

Mubarak: Anklage fordert Todesstrafe

Im Prozess gegen den ehemaligen ägyptischen Machthaber Husni Mubarak hat die Anklage die Todesstrafe gefordert. Ebenfalls zum Tode verurteilt werden, soll der ehemalige Innenminister Mubaraks. Die Anklage wirft Mubarak vor, für den Tod von mehr als 800 Demonstranten verantwortlich zu sein.

Anklage: Mehr als 2000 Zeugen befragt

Der Staatsanwalt Mustafa Chater sagte, dass Husni Mubarak während seiner Regierungszeit für den Tod von mindestens 800 friedlich demonstrierenden Menschen verantwortlich sei. Die Anklage fordere daher die Todesstrafe durch Erhängen. Die Angeklagten wiesen die Vorwürfe zurück. Der mittlerweile 83-jährige Mubarak verfolgt den Gerichtsprozess seit längerem zumeist vom Krankenbett oder vom Rollstuhl aus. Die Anklage hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 2000 Zeugen zu den Anklagepunkten befragt. Durch eine eventuelle Berufung und weitere Anhörungen kann der Prozess sich jedoch noch weiter in die Länge ziehen. Ob Mubarak am Ende wirklich die Todesstrafe droht oder ob aus humanitären Gründen nicht eine lebenslange Haftstrafe ausgesprochen wird, muss indes abgewartet werden.



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.