Konjunktur

München: Arbeitslosigkeit steigt an – Wie erfolgreich einen Job finden?

Obwohl die Arbeitslosigkeit insgesamt zurückgeht, stieg diese in Bayern im ersten Quartal 2012 leicht an. Im Februar stieg die Zahl der Arbeitslosen in Bayern um 2600 auf nunmehr 284400 Personen. Trotzdem betrug die Arbeitslosenquote rund 27500 Personen weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Landeshauptstadt München wurde im ersten Quartal von dem Anstieg erfasst. So betrug die Arbeitslosigkeit im Februar 4,3 Prozent. Im Gegensatz zum Gesamtland stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6245 Personen an. Nunmehr sind im Großraum München bezogen auf das erste Quartal 2012 52818 Personen arbeitslos gemeldet. In München selbst beträgt die Arbeitslosigkeit sogar 5,2 Prozent. Wie finden Arbeitssuchende in München aber auch im Rest der Republik am besten einen neuen Job? Einige hilfreiche Tipps können helfen.

Arbeitslosigkiet: Anstieg in München witterungsbedingt

Die 4,3 Prozent beziehen hingegen auch die Umlandsbezirke mit ein. Als Grund für den Anstieg wird vor allem die Witterung verantwortlich gemacht.

Insbesondere Berufe im Bauwesen sind von der saisonalen Arbeitslosigkeit betroffen, so die Arbeitsagentur in einer Presseerklärung. Zudem sei das Weihnachtsgeschäft beendet worden und viele befristete Verträge würden jeweils zum Jahresende beendet.

All dies habe die Arbeitslosenzahlen nach oben korrigiert, so die Arbeitsagentur. Ohne die Landeshauptstadt München beträgt die Arbeitslosenquote im Landkreis München trotz Anstieg der Arbeitslosenzahlen nur 2,9 Prozent.

In München selbst meldeten sich im ersten Quartal 2012 rund 18200 neue Personen arbeitslos. Rund 12050 Personen wurden im selben Zeitraum in Arbeit vermittelt.

Problem: Generation der über 50-Jährigen

Neben der Gesamtarbeitslosenquote stieg vor allem auch die Jugendarbeitslosigkeit an. In der Altersgruppe zwischen 15 und 25 Jahren stieg die Zahl auf insgesamt 3360 Jugendliche an.

Dies entspricht gegenüber dem Dezember 2011 eine Steigerung um 355 Jugendliche. Besonders stark stieg die Arbeitslosigkeit bei den älteren Arbeitnehmern an. In der Altersgruppe der über 50-Jährigen stieg die Zahl um 2071 Personen an.

Damit sind aktuell 17062 Personen arbeitslos. Insbesondere in den saisonalen Berufen machte sich der Anstieg in der Altersgruppe der über 50-Jährigen bemerkbar, so die Arbeitsagentur. Im Gegenzug sank die Nachfrage nach Arbeitskräften.

Insbesondere im Gesundheits- und Pflegebereich konnten viele freie Stellen vermeldet werden. Arbeitnehmer oder Arbeitssuchende können trotz der verschärften Situation auf dem Münchener Arbeitsmarkt Arbeit finden.

Tipps für die erfolgreiche Jobsuche

Jobs München“, wird dennoch immer noch genug im Stellenmarkt inseriert, wenn man die Situation mit anderen Bundesländern oder Großstädten vergleicht. Suchmaschinen für die Arbeitssuche wie „joboter.de“ können zudem hilfreich sein, um Jobs zu finden. Ansonsten gilt es , nicht nur in München Augen und Ohren offen zu halten und sich notfalls beim Arbeitsamt zu erkundigen, wie die Arbeitslosigkeit beendet werden kann.

Die beste Methode eine Arbeit zu finden ist jedoch immer noch Eigeninitiatives. Dazu gehört insbesondere eine Analyse seiner Stärken und Schwächen. Zudem sollte bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen größte Sorgfalt an den Tag gelegt werden.

Der potenzielle zukünftige Arbeitgeber verschafft sich besonders von der äußeren Form der Bewerbung einen ersten Eindruck. Wer hier versagt, wird es nie bis zum Vorstellungsgespräch schaffen.

Daher sollte zumindest das Vorstellungsgespräch als Minimalziel angestrebt werden. Hierbei kann der Bewerber dann vor allem durch seine Persönlichkeit überzeugen.

Sowohl im Internet als auch im Fachhandel gibt es zur bestmöglichen Vorbereitung auf eine optimale Bewerbung hinreichende Literatur. Daneben kann auch das Arbeitsamt die Bewerbung auf Stärken und Schwächen abklopfen.

Oftmals scheitern Bewerber nicht an ihren Fähigkeiten, sondern an der Form der Bewerbung. Wer hier vorbaut hat gute Berufschancen, dies gilt auch für die Generation 50-Plus.



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