Wissenschaft

NASA: Mondsonden Grail A und Grail B ein voller Erfolg

Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA gibt sich sehr zufrieden, die Mondsonden Grail A und Grail B, die die genaue Gravitation des Erdtrabanten untersuchen sollen, scheinen vollen Erfolg erzielt zu haben. Beide baugleiche Satelliten befinden sich auf einer elliptischen Laufbahn um den Mond, dabei soll endgültig die Frage geklärt werden, wie der Mond genau entstand. Auch neue Ideen, wie eine provokante Theorie, wonach die Erde einst zwei Monde besessen hätte, können nun überprüft werden.

Die Leiterin der Mission, Dr. Maria Zuber, erhofft sich bahnbrechende Erkenntnisse durch eben diese. Sie gibt ihrer Hoffnung Ausdruck, dass man endlich ins Innere des Mondes schauen könnte, es gilt die Frage zu klären, aus was genau der Mondkern besteht. Bis Ende 2012 ist die Mond-Mission angesetzt, brenzlig könnte es im Juni werden, wenn eine geplante Kursänderung vorgenommen werden soll. Aktuell überfliegen die Sonden den Mond und kommen diesen bis auf 55 Kilometer heran. Durch die genauen Messungen der Gravitation können Wissenschaftler ins Innere des Mondes schauen, schon längst weiß man, das das Innere des Mondes nicht heterogen aufgebaut ist.

Nach bisherigen Annahmen ß vor mehr als vier Milliarden Jahren ein Mars-großes Himmelsobjekt auf die Erde, die Trümmerteile sammelten sich anschließend im Orbit und verklumpten mit der Zeit zum bekannten Mond. Einige Forscher vermuten, dass ein kleinerer Mond auf die Rückseite des heutigen Mondes stieß und mit diesem verschmelzte. Dabei musste kein Krater entstehen, wie sie in Computerberechnungen nachwiesen. Diese Frage gilt es zu klären, die beiden Mondsonden Grail A und Gail B werrden 82 Tage lang die Gravitation messen, sollten sie die Kurskorrektur im Juni überstehen, werden sie die Ergebnisse überprüfen, indem sie bis auf 25 Kilometer an den Mond heranfliegen.



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