Sport

Neue Dimensionen im Steuerfall Uli Hoeneß

Offenbar hat der Steuerfall von Bayern-Präsident Uli Hoeneß weitaus größere Dimensionen als bisher angenommen. Insgesamt soll Hoeneß Steuern in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro hinterzogen haben.

Weit über 30 Millionen Euro soll Hoeneß bei Spekulationsgeschäften, die er über ein geheimes Schweizer Konto abgewickelt hat, gemacht haben. Zeitweise soll sich sogar ein dreistelliger Millionenbetrag auf Hoeneß Konto befunden haben.

Mehr als 30 Millionen Euro Gewinn aus Spekulationsgeschäften

Hoeneß muss sich ab dem 10. März vor dem Landgericht München wegen nicht deklarierter Gewinne verantworten.

Bis jetzt war in den Medien über wesentlich geringere Summen spekuliert werden.

Kommt Hoeneß ins Gefängnis?

Sollten die jetzt gehandelten Beträge tatsächlich Realität werden, droht Hoeneß eine Gefängnisstrafe. Denn laut Bundesgerichtshof muss man mit einer Gefängnisstrafe rechnen, wenn man mehr als eine Million Euro hinterzogen hat.

Offen ist noch, ob dies auch im Fall des Bayern-Urgesteins gilt, denn Hoeneß hatte immerhin eine Selbstanzeige gestellt. Ob diese allerdings wirksam ist, gilt als umstritten. Wenn ja, dann müsste das Verfahren eingestellt werden.



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