Konjunktur

Neuer Weltbank-Präsident Jim Yong Kim setzt auf Wachstum

Der neue Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hat nach der Bekanntgabe seiner Nominierung eine Erklärung abgegeben, demnach sei es für jeden einzelnen Staat primäres Ziel ein Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Dies sei der beste Weg um neue Arbeitsplätze zu erschaffen um damit Menschen aus der Armut zu helfen.

Am Montag wurde Jim Yong Kim als neuer Präsident der Weltbank bekannt gegeben, er galt als Favorit der USA. Erstmals wird ein Nicht-Ökonom den Posten des Präsidenten der Weltbank übernehmen, sein Vorgänger Robert Zoellick wird das Amt am 1. Juli an Jim Yong Kim übertragen.

Jim Yong Kim als Gesundheitsexperte

In seiner bisherigen Tätigkeit galt der Arzt Jim Yong Kim als Gesundheitsexperte, er ist bislang der Präsident der Universität Dartmouth College in Hanover im US-Bundesstaat New Hampshire. 1987 gründete er zusammen mit anderen Experten die NGO „Partners in Health“, diese NGO beriet in Gesundheitsfragen Staaten wie Haiti, Peru und Russland.

1991 erlangte Kim seinen medizinischen Titel an der renommierten Harvard Medicine School, seinen Doktortitel erwarb er zwei Jahre später an der Universität von Harvard. Er galt als Experte für die TBC-Erkrankung. Zeitweise saß Kim der HIV-Abteilung der Weltgesundheitsorganisation WHO vor.

Zu seinen fehlenden politischen Erfahrungen sagte Kim in einem Interview, dass er sich als Physiker sehe, und Physiker hielten sich an naturwissenschaftliche Erkenntnisse, und eben nicht an Ideologien. Der 52 jährige Kim wird sich an seinen Worten messen lassen müssen.

Unterstützung für Jim Yong Kim

neben Zweiflern haben sich aber auch Stimmen gemeldet, die Jim Yong Kim als gute Wahl sehen und ihn deswegen unterstützen, so auch der US-Finanzminister Timothy Geithner. In einer Erklärung hofft Geithner, dass Kim frischen Wind in die Weltbank bringen werde, eben weil er nicht aus der Wirtschaft komme.

Auch der amtierende Präsident der Weltbank Zoellick zollt seinen Respekt gegenüber Kim, er werde sein Bestes geben um die Armut auf der Welt zu bekämpfen. Mark Weisbrot, Vorsitzender des Think-Tank Centre for Economic and Policy Research denkt, dass Kim einen anderen Anführer abgeben werde.

So viel steht fest, es werden Erwartungen unterschiedlichster Ambitionen an den neuen Weltbank-Präsidenten Jim Yong Kim geknüpft, allerdings setzt dieser wie alle seine Vorgänger auf Wachstum.

 

 



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