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NFL Superbowl: Außenseiter Seatlle schlägt Denver 43:8

Überraschung im Superbowl. Die Seatlle Seahawks lassen den Denver Broncos mit Superstar Peyton Manning keine Chance. Die Defensive der Seahawks zermürbt die starke Offensive der Broncos regelrecht und provoziert einen Ballverlust nach dem anderen. Broncos-Quarterback avanciert im Laufe des Spiel zur tragischen Figur.

Von Anfang an bestimmten die Seatlle Seahawks das Spielgeschehen. In einer einseitigen Partie bezwangen sie die Denver Broncos unerwartet klar mit 43:8 (8:0, 14:0, 14:8, 7:0). Das 43:8 war gleichzeitig der dritthöchste Sieg in der Geschichte des Super Bowls und für das Team aus Seattle die erste Meisterschaft überhaupt.

Superstar Peyton Manning tragische Figur

In der Regular Season stellte Manning reihenweise Rekorde auf, wurde zum MVP gewählt, doch im entscheidenden Finale fand der 37-Jährige nie zu seinem Spiel und fand kein Mittel gegen die herausragende Defensive der Seahawks.

Manning, der zwei Interceptions warf wurde von seinem jungen Kontrahenten, Seattles Russell Wilson, ausgestochen. Wilsons Passrate war deutlich höher, dazu warf er zwei Touchdownpässe. Angesichts der wenigen Yards hatte die Super-Bowl-Bestmarke von 34 Completions obendrein einen ganz bitteren Beigeschmack.

Wilson nach dem Spiel: „Wir wussten, dass wir das schaffen können. Dafür haben wir die gnaze Saison gearbeitet. Die Defensivarbeit heute war unvergleichlich.“

Große Ehre für Seattles Linebacker Malcom Smith, eigentlich nur Reservist bei den Seahawks. Er wurde als MVP ausgezeichnet. Insgesamt gelangen Smith zwei Big Plays. Nach einer Interception lief er in der ersten Halbzeit einen Touchdown über 69 Yards. In Halbzeit Zwei verzeichnete er nach einem Fumble des Gegners einen weiteren Ballgewinn.

MVP des Spiela: Malcom Smith

Die vielen Ballverluste der Broncos waren am Ende entscheidend für die deutlich Niederlage. Seattle nutzte die Turnover eiskalt aus. Weder Raum noch Zeit ließen die Seahawks der bärenstarken Offensive rund um Star-Quarterback Manning. Gleich viermal verloren Manning und seine Receiver den Ball. Seattle dagegen leistete sich nicht einen Fehler in der Offensive. Auch die Verletzung von Seattles Abwehr-Star Sherman im letzten Quarter änderte nichts mehr am Spielverlauf.

Es ging gleich spektakulär los. Direkt im ersten Spielzug leisteten sich die Broncos einen kapitalen Fehlers. Der Ball trudelte in die eigene Endzone. Bruce Irvin tackelte Knowshown Moreno und erzwang mit einer Safety die 2:0-Führung für Seattle. Und das bereits nach 12 Sekunden – Super-Bowl-Rekord. Im Anschluss konnten die Seahawks mit zwei Field Goals die Führung weiter ausbauen. Manning dagegen leistete sich gleich ein schnelles Out und eine Interception. Nach dem ersten Viertel hieß es schließlich 8:0.

Seattle-Führung bereits nach 12 Sekunden – Super-Bowl-Rekord

Den ersten Touchdown des Spiel erlief Marshawn Lynch zu Beginn des zweiten Viertels. Rund 10 Minuten später nutzte Malcom Smith die zweite Interception des Spiels zu einem Touchdown. Halbzeitstand 22:0.

Verhängnisvoll der Start in die zweite Hälfte. Nach erneut exakt 12 Sekunden trug Percy Harvin nach einem Kickoff-Return in die Endzone der Broncos. Ein erneuter Ballverlust bedeutet auch einen weiteren Touchdown für Seattle. Diesmal war es Receiver Jermaine Kearse, der auf 36:0 erhöhte.

Spiel gelaufen nach drei von vier Quartern

Durch einen Touchdown von Demaryius Thomas konnte Denver zum Ende des dritten Viertels dann auch endlich die ersten Punkte einfahren. Dennoch war das Spiel bei einem Spielstand von 8:36 bereits nach dem dritten Quarter so gut wie entschieden.

Den Endstand besorgte dann Doug Baldwin mit einem weiteren Touchdown.



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