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NFON: Cloud-Telefonie ist die Zukunft

NFON ist ein Anbieter für Cloud-Telefonie in Deutschland.

Das Unternehmen beobachtet derzeit ein stetiges Wachstum und größeres Interesse an der sogenannten Cloud-Telefonie.

Sie könnte herkömmliche Telekommunikationswege ersetzen oder zumindest ergänzen.

Cloud-Telefonie wird nur verhalten angenommen

Im Business-Bereich geht der Trend zur Cloud-Telefonie über. Laut Martin Czermin, dem Vice President Sales bei NFON liegt der Anteil derzeit bei ein bis zwei Prozent. Hiermit könnte der Grundstein für die Cloud-Telefonie gelegt werden, da ein langsames aber sicheres Wachstum der Nutzergemeinschaft beobachtet werden kann.

Telefonanlagen aus Rechenzentren erleben Wachstum

Laut NFON erleben Telefonanlagen aus Rechenzentren derzeit ein dreistelliges Wachstum. Bis 2018 sollen sie etwa zehn Prozent des Business-Bereiches ausmachen.

Laut Czermin werden viele Unternehmen, in den nächsten drei Jahren, ihre veraltete Telekommunikations-Infrastruktur überholen und in neue Technik investieren, wie er CRN erklärte. Die klassische Telefonie sei in Deutschland ein Verdrängungsmarkt. Die Cloud-Telefonie würde zunehmend an Bedeutung gewinnen und für 80 Prozent der Entscheider relevant sein.

Sicher telefonieren per Cloud-Telefonie

Viele Nutzer haben Bedenken bezüglich der Sicherheit bei der Cloud-Telefonie. Die Abhörskandale dürften dazu beigetragen haben. Die Telefonie aus der Wolke soll jedoch sicher sein.

Laut Czermin übertreffen die Sicherheitsgrundlagen von NFON die gesetzlichen Sicherheitsregelungen. Er erklärte, dass es keine Möglichkeit gebe, in das Rechenzentrum des Unternehmens einzudringen. Die Server-Standorte seien ein wichtiger Faktor. Dort würden lediglich rechnungsrelevante Daten, aber keine Gespräche, gespeichert.

Behörden dürfen ebenfalls nur im Rahmen der Strafverfolgung und auf richterlichen Beschluss auf die benötigten Informationen, die auf den Servern abgespeichert sind, zugreifen. Zudem sind alle Rechenzentren von NFON in Deutschland beheimatet.

Cloud-Telefonie bietet hohe Bandbreite

Viele Menschen machen sich Sorgen wegen der Netzinfrastruktur. Vor fünf Jahren wär die Cloud-Telefonie nicht möglich gewesen, gab Czermin zu. Heute gebe es jedoch eine hohe Bandbreite von 95 Prozent. Es gebe zwar noch schwarze Flecken, dort seien jedoch keine Industrieunternehmen ansässig, die auf eine sichere Telefonie angewiesen sind.

Cloud-Telefonie soll über Partner vermittelt werden

Laut NFON vermittelt das Unternehmen die Cloud-Telefonie ausschließlich über Partner. Bisher sind es etwa 500 Partner. Das Partnernetzwerk solle weiter ausgebaut werden, insbesondere für den Healthcare- oder Public-Bereich.

Laut Czermin suchen viele Reseller und Integratoren wegen des Margendrucks im ITK-Markt nach Alternativen. Für die Cloud-Telefonie müsse sich der Kanal aber ändern, fügte er dem hinzu.

Nun würden schließlich nicht mehr die Hardware-Produkte im Vordergrund stehen, sondern Dienstleistungen, ein starker Support und eine enge Kundenbindung.

Cloud-Telefonie ist flexibel

Czermin erklärt, dass es für Reseller wichtig sei, die Vorteile der Cloud-Telefonie zu erkennen, um diese richtig vermarkten zu können. Sie sei flexibler als die herkömmlichen Telekommunikationslösungen.

Virtuelle Telefonanlagen sind beliebig erweiterbar. So können Arbeitsplätze hinzu gebucht oder gestrichen werden. Außerdem würde es in den Unternehmen keine veraltete Hardware mehr geben und die Unternehmen können mit dem technischen Fortschritt stets mithalten.

Die Cloud-Box als Übergangslösung

Vielen fällt der Umstieg auf Clients und Headsets möglicherweise nicht ganz so einfach. Aus diesem Grund bietet NFON mit der sogenannten ‚Cloud Box‘ eine Übergangslösung an. Hiermit wird es den Nutzern ermöglicht, ihr klassisches Telefon und die Cloud-Telefonie zu nutzen.

Innerhalb eines Jahres konnte das Unternehmen 1.500 Kunden für sich gewinnen. Anfang 2013 zählte NFON etwa 5.000 Kunden. Ende des Jahres waren es bereits schon 6.500.



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