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Notebooks und Tablets: Desktop-PCs werden kaum noch abgesetzt

Notebooks und Tablets werden zunehmend zum Verkaufsschlager. Demgegenüber nimmt der Absatz von Desktop-PCs in den Industriestaaten zunehmend ab. Zu dieser Erkenntnis gelangten jetzt Marktforscher von IDC in einer Studie zur Entwicklung des Computermarktes bis zum Jahre 2016. Lediglich in den Entwicklungsländern wird demnach der Absatz von Desktop-PCs steigen.

Desktop-PCs: Verkaufsrückgang um acht Prozent bis zum Jahr 2016

In den Industriestaaten geht der Absatz jedoch zugunsten von Notebooks und Tablets zunehmend zurück. Demnach werden in den Industriestaaten im laufenden Jahr nur noch rund 51,6 Millionen Desktop-PC-Systeme verkauft, gegenüber 52,8 Millionen im Jahr 2011.

Verglichen mit dem Jahr 2011 soll der Rückgang bis zum Jahr 2016 bis zu acht Prozent betragen. Die prognostizierten Verkaufszahlen bis zum Jahre 2016 werden dann nur noch bei rund 48,8 Millionen Rechnern der Desktop-Klasse liegen.

Lediglich im nächsten Jahr soll aufgrund der zu erwartenden Nachfrage nach Windows 8-Rechnern ein minimaler Zuwachs an verkauften Desktop-Rechnern zu erwarten sein, so die Marktforscher.

Im letzten Jahr wurden 99,4 Millionen mobile Rechner in den Industriestaaten verkauft. Für dieses Jahr werden 104,1 Millionen verkaufte Systeme erwartet. Im Jahr 2016 soll die Zahl der verkauften mobilen PC-Systeme sogar bei 146,6 Millionen Stück liegen.

Anstieg der Desktop-PC-Verkaufszahlen in den Schwellenländern erwartet

In den Entwicklungsländern wird für das laufende Jahr ein Absatz von 93 Millionen Desktop-PC-Systemen erwartet. Bis zum Jahr 2016 soll diese Zahl auf bis zu 108,2 Millionen ansteigen.

Demgegenüber steigt die Zahl der verkauften mobilen PC-Systeme in den Schwellenländern von 110 Millionen im letzten Jahr auf 122,3 Millionen für das laufende Jahr. Bis zum Jahre 2016 soll diese Zahl sogar bei 214,7 Millionen liegen, so die Marktforscher in ihrer Prognose.

Obwohl Windows 8 für das nächste Jahr einen Zuwachs im Desktop-Absatz erwarten lässt, beeinflusst das neue Betriebssystem langfristig jedoch eher die Zahlen der mobilen PC-Endgeräte.

Als Grund ist die Optimierung von Windows 8 für den mobilen PC-Markt zu nennen. Im laufenden Jahr sehen die Marktforscher für den Gesamtcomputermarkt in den Industriestaaten ein Wachstum von 2,3 Prozent.

Für das nächste Jahr wird sogar ein Wachstum von acht Prozent erwartet. Hierbei profitieren insbesondere Notebooks und Tablets, aber auch die Desktop-PCs mit dem neuen Betriebssystem Windows 8.



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