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Özil Ausraster: David Villa soll seine Religion beleidigt haben

Im Supercup-Rückspiel zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid musste der Schiedsrichter hart durchgreifen und drei rote Karten verteilen. Einer der Spieler, der das Feld verlassen musste (und schon ausgewechselt war), war der deutsche Nationalspieler Mesut Özil. Nach dem harten Einstieg von Reals Marcelo gegen den ehemaligen und Neuspieler von Barca, Cesc Fabregas, entstand ein Tumult auf dem Platz. In diesem Handgemenge habe David Villa die Religion von Özil, den Islam, beleidigt, deswegen sei er ausgerastet. Das Spiel gewann der FC Barcelona mit 3:2 und holt den spanischen Supercup zum zehnten Mal.

Bei dem Tumult wollte Özil eigentlich nur schlichten, wie Villa stieg er von der Reservebank und betrat den Platz, doch daraufhin habe Villa den Islam beleidigt. Definitiv haben sich beide Spieler gegenseitig beleidigt und geschubst. Eine Sperre droht allen Spielern, die beim Tumult anwesend waren, anscheinend nicht in der Liga. Der Ausraster von Özil wird durch nichts gerechtfertigt, gibt aber Auskunft über den ansonsten als ruhigen Spieler geltenden Özil.

Derweil wurde bekannt, dass der erste Spieltag der Primera Division höchstwahrscheinlich ausfallen wird, die spanische Spielergewerkschaft AFE und die Profiliga LFP konnten sich nicht einigen, deswegen wollen die Fußballer streiken. Viele Vereine können ihren Spielern nicht rechtzeitig die Gehälter bezahlen und schulden ihnen sogar noch ganze Monatsgehälter. Es sollen noch weitere Treffen am Samstag und Montag stattfinden, ob der Streit um die Spielergehälter wird beigelegt werden können bleibt offen.

 



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