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Orkanböen über Norddeutschland

Über den Norden Deutschlands fegt seit heute Nacht ein zunehmender Tiefausläufer. Das Tiefdruckgebiet „Ulli“ trifft mit zunehmender Wucht auf den Norden Deutschlands. Bis in die Nacht zu Mittwoch soll sich das Sturmtief nach Aussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach, in stellenweisen Orkanböen gipfeln.

Donnerstag neues Sturmtief

Ab Donnerstag kommt dann bereits ein neuerliches Tiefdruckgebiet mit Windgeschwindigkeiten in Sturmstärke. Die Windböen sollen teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 105 Stundenkilometern erreichen. In der Spitze sind stellenweise Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern möglich. Die Nord- und Ostseeküste ist von dem Sturmtief besonders stark betroffen. Ebenfalls von dem Sturm bedroht sind die Hochlagen der Mittelgebirge im Harz. Anwohner werden nach Behördenangaben aufgefordert nach Möglichkeit in den Gebäuden zu bleiben und die Türen und Fenster geschlossen zu halten. Durch herabstürzende Äste und sich eventuell lösende Gebäudeteile besteht bei den angegebenen Windgeschwindigkeiten akute Verletzungsgefahr. Das derzeit milde Wetter soll zudem auch in den nächsten Tagen noch weiter vorherrschen. Ob und wann der Winter noch Einzug einhält, ist derzeit unbekannt. Experten erwarten jedoch angesichts des milden Wetters für das Frühjahr eine besonders hohe Anzahl an Stechmücken und anderen Insektenarten, sofern winterliche Temperaturen ausbleiben.



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