Sport

Paris Saint Germain will Beckham- die Pläne des Sportdirektors Leonardo

Wie nun bekannt wurde will Sportdirektor Leonardo von Paris Saint-Germain den alten Fußballhasen David Beckham in der Winterpause von den L.A. Galaxy loseisen, Beckham sei nicht nur ein guter Fußballer, sondern auch eine eigene Marke. Der Vertrag von Beckham bei L.A. Galaxy läuft zum Saisonende aus, der 36 jährige Star denkt aber nicht ans Aufhören. So tauchten schon Gerüchte auf, dass einige englische Klubs ebenfalls an einer Verpflichtung interessiert seien.

Paris Saint-Germain gehört inzwischen Quatar Sport Investments (QSI), die kaufkräftigen Eigentümer wollen die einstige Größe des französischen Fußballs wieder aufbauen, die letzte Meisterschaft gewann PSG 1994. Zu diesem Zweck engagierten sie den ehemaligen Fußballspieler und -trainer (Inter Mailand, AC Mailand) Leonardo als Sportdirektor. In der Transferperiode schlugen die Pariser gewaltig zu, sie gaben knapp 85 Millionen Euro für Transfers aus, knapp die Hälfte (43 Millionen Euro) davon für den argentinischen Mittelfeldspieler Javier Pastore von US Palermo.

Beckhams Ankunft 2007 in Kalifornien verhalf dem Fußballklub L.A. Galaxy zu unverhofften Mehreinnahmen durch Merchandising, zudem stieg auch der Bekanntheitsgrad des Klubs. Dieses Phänomen erhoffen sich nun auch die Verantwortlichen in Paris. Letztlich will der PSG als europäischer Spitzenklub auftreten, sie geben sich Zeit und orientieren sich an Manchester City, die nach dem Einstieg von zahlungskräftigen Investoren aus dem arabischen Raum drei Jahre brauchten, um in der jetzigen Champions League spielen zu können. Deswegen darf es nicht verwundern wenn der PSG als ManCity von Frankreich beschrieben wird, so sehr sich Sportdirektor Leonardo dagegen wehren mag.



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