Politik

Piratin Weisband: Lehrstück für andere Parteien

Die 24-jährige Marina Weisband will nicht für eine weitere Amtszeit als Geschäftsführerin der Piraten kandidieren. Sie will aber weiterhin politisch aktiv sein. Dies teilte Weisband jetzt gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mit.

Respekt bei CDU/CSU und den Grünen

Als Begründung für ihren Rückzug nannte Weisband einerseits gesundheitliche Gründe, zum anderen aber auch ihr Psychologiestudium. Dies wolle sie nun vordringlich beenden. Wörtlich sagte Weisband: „ich denke, es ist verantwortungsvoller, wenn ich langfristig an meine Zukunft denke, dafür brauche ich einen Studienabschluss“. Durch ihre Entscheidung erhielt Weisband sogar Respekt aus den etablierten Parteien. Der Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, zollte Weisband ebenso Respekt, wie der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz (Grüne). Der Bundesvorsitzende der Piraten, Sebastian Nerz bedauerte die Entscheidung von Weisband. Weisband erlangte bundesweit Beachtung durch ihre natürliche Art und Weise, wie sie auf Pressekonferenzen für die Politik der Piraten warb. Gleichsam zeigt die Entscheidung von Marina Weisband, dass es noch Menschen gibt, die Politik nicht als Lebensziel betrachten, sondern das Mitwirken an Änderungen von Missständen in der Gesellschaft durch Arbeit vor Ort betreiben. So arbeitet Weisband zukünftig an ihrer Diplomarbeit, die sich mit den Wertvorstellungen ukrainischer Kinder beschäftigt. Weisband selbst stammt gebürtig aus Kiew.



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