Versicherung & Vorsorge

Private Krankenversicherung Beitragsanpassung 2013

Central & Co: Beitragsanpassung Private Krankenversicherung 2013

Mehrere Unternehmen der Privaten Krankenversicherung beabsichtigen, eine Beitragsanpassung bzw. Beitragserhöhung der PKV in 2013 vorzunehmen. Die PKV Beitragsanpassung 2013 führt in Extremfällen bis zu 40 Prozent Beitragserhöhung. Mehrere Versicherer der Privaten Krankenversicherung, darunter die Debeka, DKV und AXA Krankenversicherung garantieren stabile Beiträge bis zum Jahr 2014. Einige Anbieter, darunter die Central, die Gothaer, die Hallesche und die SDK haben allerdings bereits jetzt schon Beitragserhöhungen für 2013 angekündigt.

Central Krankenversicherung mit deutlicher Beitragsanpassung 2013

Die Central Krankenversicherung erhöht beispielsweise in dem Tarif Vario Top den Beitrag für Männer um fünf Prozent. Auch in den Tarifen EKN 600, KN1 sowie im Tarif comfort2 wird die Central die Beiträge um fünf Prozent für Männer anheben.

In den Tarifen Vario Plus und in den Tarifvarianten CV3H250 sowie CV3N250 werden die Beitragssätze sowohl für Männer als auch für Frauen um fünf Prozent erhöht. Zudem kommt es in einigen Tarifen zu einer Erhöhung der Selbstbeteiligung. So werden für Kinder und Jugendliche die Tarife EKN 600, comfort 2, KN 1, EKN 1000, comfort 3, EKN 1500 sowie der Tarif comfort 4 zwischen 5,7 und 8 Prozent hinsichtlich der Selbstbeteiligung erhöht.

Bei Frauen und Männern werden die Tarife CV3H 500, CV3N500 sowie die Tarife CV3P500 und KEH250, EKE 250, KE 500, KEH750, EKE 750 sowie der Tarif KE 1500 hinsichtlich der Selbstbeteiligung angepasst. Im Extremfall liegt die Erhöhung des Selbstbehalts bei 16,7 Prozent.

Auch die Hallesche KV mit Beitragserhöhung in 2013

Auch die Hallesche Krankenversicherung hat bei zahlreichen Tarifen eine Beitragsanpassung für das Jahr 2013 vorgenommen. So werden die Tarife NK Bonus für Männer um 8 Prozent erhöht, Frauen müssen hingegen 2 Prozent weniger als bisher bezahlen.

Der Tarif NK 100 kostet für Männer ab J anuar 2013 10 Prozent mehr, Jugendliche müssen sogar 13 Prozent mehr monatlich für den Tarif aufbringen. Der Tarif NK 1 wird für Männer um 9 Prozent angehoben, für Frauen um 7 Prozent.

Auch der Tarif NK 2 erhöht sich für Männer und zwar um 10 Prozent. Frauen müssen auch in diesem Tarif hingegen 2 Prozent weniger bezahlen als bisher. Im Tarif NK 3 erhöht sich die monatliche Beitragszahlung für Frauen um 2 Prozent, für Männer sogar um 11 Prozent. Im Tarif NK 4 müssen Männer zukünftig 6 Prozent mehr bezahlen und Frauen 5 Prozent.

Im Tarif KS Bonus zahlen Männer zukünftig 4 Prozent mehr. Für Frauen wird der Tarif KS hingegen um 1 Prozent günstiger, Männer müssen 5 Prozent mehr zahlen. Beim Tarif KS 1 zahlen Männer ab 2013 immerhin 6 Prozent mehr, Frauen 4 Prozent.

Der Tarif KS 2 wird insbesondere für Frauen teuer. Sie müssen zukünftig 19 Prozent mehr als bisher aufbringen, Männer hingegen müssen 2 Prozent weniger bezahlen, als es bisher der Fall war. Der Tarif KS 3 kostet schließlich für Männer 2 Prozent mehr und für Frauen 6 Prozent.

Hallesche: Auch PRIMO-Tarife von Beitragsanpassung betroffen

In den PRIMO-Tarifen der Halleschen Krankenversicherung kommt es ausschließlich für Männer und männliche Jugendliche zu einer Beitragsanpassung. Die Kindertarife bleiben hingegen stabil. Frauen und weibliche Jugendliche können in einigen der PRIMO-Tarife sogar mit einer Beitragsentlastung rechnen.

HanseMerkur ebenfalls mit Erhöhungen bei Tarifen präsent

Auch die HanseMerkur hebt ihre Beitragssätze an. In dem Tarif ASZG zahlen Männer zukünftig 9 Prozent mehr. Im Tarif KV2 (Fit) müssen Männer zukünftig sogar 12 Prozent mehr bezahlen. Der Tarif KV 3 (Fit) kostet für Männer zukünftig 8 und für Frauen 7 Prozent mehr als bisher. In den Tarifen KVE2 (StartFit) und KVG2 (StartFit) zahlen Männer zukünftig 9 Prozent mehr, Frauen jeweils 10 beziehungsweise 8 Prozent.

Wechsel in günstigere private Krankenversicherung: Vergleich von Preis und Beitragsstabilität

Versicherte die von einer Beitragserhöhung der PKV in 2013 betroffen sind, haben das Recht nach § 204 Versicherungsvertragsgesetz einen Tarifwechsel durchzuführen. Auch eine Erhöhung der Selbstbeteiligung kann eine Entlastung bringen. Zudem lässt sich mit dem PKV-Versicherer vereinbaren, dass eine Leistungsherausnahme vereinbart werden kann. Auch dadurch verringert sich der monatliche Beitrag.

Letztlich lässt sich ein Wechsel in den Basis- oder Standardtarif vornehmen. Dieser Tarif bietet in etwa das Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung. In jedem Fall lässt sich auch ein Online-Vergleich der Tarifangebote der PKV-Unternehmen vornehmen. Hierdurch lässt sich der optimale Tarif individuell und schnell ermitteln. So lassen sich einige hundert Euro jährlich sparen.

Für viele Versicherte sollte sich ein Wechsel in günstigere private Krankenversicherung nach der Beitragsanpassung in 2013 lohnen. Empfehlenswert ist hier ein Vergleich der privaten Krankenversicherungen sowohl nach Preis als auch nach Beitragsstabilität.



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