Wirtschaft

Private Krankenversicherung Wechsel 2012: Altersrückstellungen sind zu beachten

Ende des Jahres erhalten Versicherte der privaten Krankenversicherung Post von ihrer PKV. Darin enthalten ist die Beitragsanpassung der PKV Tarife für 2012, die in nicht wenigen Fällen negative Überraschungen bereithält, so geschehen bei der Central Krankenversicherung und der ARAG. Beitragserhöhungen privater Krankenversicherungen müssen jedoch nicht still hingenommen werden, sondern es besteht die Möglichkeit für einen PKV Wechsel. Hierbei sind jedoch einige Besonderheiten bei der Mitnahme der Altersrückstellungen vor dem Wechsel der privaten Krankenversicherung zu beachten.

Versicherte, die von ihrer privaten Krankenversicherung über anstehende Beitragserhöhungen in 2012 informiert werden, haben ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht. Sie können ihre Krankenversicherung wechseln, wenn sie innerhalb von einem Monat nach dem Eingang der Beitragserhöhung die Kündigung ausgesprochen haben. Anschließend ist dann der PKV Wechsel zu einem neuen Anbieter oder der Tarifwechsel innerhalb der Versicherung möglich.

Wer sich jedoch entscheidet, den PKV Anbieter zu wechseln, muss einiges beachten. So handelt es sich bei der neuen PKV auch um einen völlig neuen Vertrag, dessen Beitrag nach dem aktuellen Alter sowie eventuellen Vorerkrankungen ermittelt wird. Insbesondere ältere und kranke Versicherte können damit vielfach von einem PKV Wechsel nicht profitieren. Mit einem PKV Vergleich der Testsieger Tarife auf http://www.test-private-krankenversicherungen.de/stiftung-warentest-pkv , wie sie von der Stiftung Warentest oder der Assekurata durchgeführt werden, ist es möglich, Beiträge zu berechnen und so zu prüfen, welche Vorteile erzielt werden können.

Ein weiterer Punkt, der bei einem Wechsel der PKV beachtet werden muss, ist die Mitnahme der Altersrückstellungen. Diese ist bei einigen Verträgen nur begrenzt möglich. Liegt der Abschluss nämlich vor dem 01.01.2009, verbleiben die Altersrückstellungen vollständig beim bisherigen Versicherer. Der Versicherungsnehmer muss bei seiner neuen PKV daher wieder von vorn beginnen, Altersrückstellungen aufzubauen. Dies kann mitunter Auswirkungen auf die Versicherungsbeiträge im Alter haben. Lediglich bei erst kurz laufenden Verträgen können die negativen Auswirkungen amortisiert werden.

Versicherte, deren Vertrag nach dem 01.01.2009 abgeschlossen wurde, können einen Teil ihrer bisher angesammelten Altersrückstellungen zum neuen Versicherer mitnehmen. Zu beachten ist, dass Rückstellungen lediglich in Höhe des Basistarifs übertragen werden können. Auch hier erleiden Versicherte somit einen Verlust der Altersrückstellungen, unabhängig davon, in welchen Tarif der neuen PKV gewechselt wird.

Durch die Regelung zur Mitnahme der Altersrückstellungen lohnt sich ein PKV Wechsel vor allem für junge Versicherte, deren Verträge noch nicht lange Bestand haben. Sie können durch die Wahl eines neuen Tarifes vielfach deutlich günstigere Beiträge erreichen und nicht selten auch die Leistungen der Krankenversicherung erhöhen. Wichtig ist hierzu, die Kündigungsfrist einzuhalten und den Antrag für die neue Krankenversicherung rechtzeitig zu stellen. Zudem muss der aktuelle Versicherer über den Neuabschluss informiert werden, da andernfalls aufgrund der geltenden Krankenversicherungspflicht die Kündigung nicht angenommen werden kann. Die aktuellen Private Krankenversicherung Testberichte auf http://www.test-private-krankenversicherungen.de/ können bei der Wahl hilfreich sein.



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