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Quentin Tarantino beendet Arbeiten zum neuen Film

Der Schauspieler und Regisseur Quentin Tarantino ist sauer! Denn sein Drehbuch zum neuen Film „The Hateful Eight“ ist in falsche Hände geraten.

Jetzt will Tarantino auch nicht mehr an dem Film arbeiten – vorerst zumindest.

Wem kann man vertrauen?

Diese Frage stellt sich Quentin Tarantino sicherlich in den letzten Tagen immer wieder. Denn der Filmemacher hatte das Drehbuch zu seinem neuen Film gerade einmal sechs Leuten gegeben. Doch einer dieser Vertrauenspersonen muss das Drehbuch weitergegeben haben. Das ist für den Regisseur nur sehr schwer zu verkraften.

Quentin Tarantino zieht Schlussstrich

Am Dienstag gab er ein Interview, in dem er ganz klar sagte, dass „The Hateful Eight“ nun nicht mehr sein aktuelles Projekt sein wird. Tarantino meinte wörtlich: „Ich werde das Skript offiziell veröffentlichen und dann ist es das erstmal. (…) Es ist vorbei. Ich ziehe weiter zum nächsten Projekt, ich habe noch zehn weitere Dinge in der Schublade.“

Tief getroffen

Freunde von Tarantino wissen, dass ihn dieser Vertrauensmissbrauch sehr schwer getroffen hat. Er ist nicht nur traurig und enttäuscht, sondern auch sehr deprimiert. Der zweifache Oscar-Gewinner macht seinem Unmut auch ein wenig Luft: Ich habe ein Skript geschrieben, einen ersten Entwurf, und ich wollte ihn nicht verfilmen vor dem nächsten Winter, also in einem Jahr. Ich habe den Entwurf sechs Menschen gegeben und anscheinend ist das heute rausgekommen.“

Wer hat das Drehbuch weitergegeben?

Diese Fragen brennt allen unter den Nägeln. Vor allem Quentin Tarantino möchte nun wissen, wer ihn so hintergangen hat. Zu den sechs Personen, die das Drehbuch in Händen hatten, gehören Produzent Reggie Hudlin und die Schauspieler Michael Madsen, Bruce Dern und Tim Roth. Es wird sehr stark vermutet, dass einer der Schauspieler das Drehbuch weitergeleitet hat. Beweisen kann Tarantino das aber nicht.

Vertrauen ist auch in Hollywood wichtig

Natürlich hätte Tarantino auch jetzt einfach weitermachen können. Aber der Filmemacher ist sehr gekränkt. Er handelt nach der Devise, wenn er den Menschen, denen er das Drehbuch gegeben hat, nicht vertrauen kann, so kann er auf dieser Basis auch nicht weiter arbeiten.

Anrufe von Agenten

Quentin Tarantino habe von seinem Agenten erfahren, dass das Drehbuch bereits im Umlauf ist. Denn dieser habe Anrufe von anderen Agenten bekommen, die ihre Schauspieler für den Film anbieten wollten.

Tarantino und die frühe Veröffentlichung

Generell hat der Filmemacher nicht dagegen, dass seine Drehbücher im Internet veröffentlicht werden. Schließlich kann er aus den Kommentaren einigen Input ziehen. Nur bei diesem Drehbuch zu „The Hateful Eight“ war es einfach ein wenig zu früh.



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