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Rassismusvorwurf John Terry: Verfahren gegen Terry wird eröffenet

John Terry, seines Zeichens Kapitän von Chelsea FC und der englischen Fußball-Nationalmannschaft, muss ein Verfahren wegen des Vorwurfs rassistischer Äußerungen über sich ergehen lassen, wiewohl viele Fürsprecher (wie Chelsea-Manager Villas-Boas) Terry zu verteidigen versuchten. So soll Terry im Ligaspiel gegen Queens Park Rangers am 23. Oktober Anton Ferdinand beleidigt haben, indem er rassistische Äußerungen von sich gegeben hätte. Terry zeigte sich enttäuscht und hofft auf ein faires Verfahren.

Im November musste sich Terry einer polizeilichen Befragung unterziehen, nun hat der Staatsanwalt der Krone (chief crown prosecutor) das Verfahren gegen Terry eröffnet. Es ist davon auszugehen, dass das Verfahren ohne ausreichende Beweise kaum eröffnet worden wäre. Der englische Fußballverband FA hat auch ein Verfahren gegen Terry laufen, doch dort möchte man vorerst abwarten, wie das zivile Gericht entscheiden wird.

Der nächste Auftritt der englischen Nationalmannschaft wird im Februar gegen die Niederlande ausgetragen, bis dahin hoffen viele Menschen in England auf eine Klärung des Vorwurfs. Die Höchststrafe für rassistische Äußerungen in Großbritannien liegt bei einer Geldstrafe von 2500 britische Pfund. Viel schwerer wiegt die Tatsache, dass ein Vertreter des englischen Fußballs als Rassist gelten könnte, das Gericht wird über John Terry so oder so ein Urteil aussprechen.



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