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Rising Star: RTL startet neue Casting Show

Nach wie vor scheint die Nachfrage und vor allem das Interesse der Sender an der Entwicklung neuer Castingshows ungebrochen, obwohl sich neben zahlreichen kurzlebigen Formaten über die Jahre die Publikums-Lieblinge bereits herauskristallisiert haben.

RTL scheint nun mit „Rising Star“ an den Erfolg von „Deutschland sucht den Superstar“ anknüpfen zu wollen und eröffnet ein weiteres Mal die Casting-Runde.

„Rising Star“ – RTL startet weiteres Casting-Format

Während viele schon ein Ende der Ära Casting-Show heraufbeschworen – oder sich gar gewünscht – haben, scheinen nicht nur viele treue Anhänger an diesen Formaten festzuhalten. Der Privatsender RTL klammert sich ebenso an die mittlerweile fest in das Programm vieler Sender integrierter Shows.

RTL scheint gar so überzeugt von seinen Casting-Sendungen, dass neben „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) nun auch ein weiteres Format ins Programm implementiert werden soll.

„Rising Star“ nennt sich die neue Casting-Sendung, in der ein weiteres Mal ein neuer Star für die Musikszene gefunden werden soll. Wie Musikexpress.de berichtet, gab RTL diese Entscheidung am vergangenen Mittwoch bekannt. An diesem Tag startete zudem die neue Staffel der Show„DSDS“, die nach wie vor eine der langlebigsten Casting-Sendungen ist und nun in ihre elfte Staffel startete.

Interaktion soll Zuschauer für „Rising Star“ gewinnen

Geworben wird aktuell mit der gänzlich neuen Interaktion, die das Publikum aktiver mit in die Castingshow einbeziehen soll.

Während Sänger, Sängerinnen und Bands im Wettstreit um das Siegerpodest live auftreten, wird das Publikum die Möglichkeit haben, via kostenloser App seinen Favoriten zu wählen. Dies soll ebenso in Echtzeit geschehen. Wie ferner berichtet wird, werden sowohl die Künstler, als auch das Publikum die Ergebnisse in Echtzeit verfolgen können, allerdings soll auch eine Jury ins Spiel kommen. Wer Teil dieser Jury sein wird, steht aktuell noch nicht fest, auch nicht, wie viele Juroren sich ein Urteil über das Können der Nachwuchsstars bilden werden.

„Rising Star“ lockt mit Zukunftsperspektive

Ferner berichtet Musikexpress.de, dass Teilnehmer bei „Rising Star“ zunächst gegen eine LED-Wand singen, die erst dann den Blick auf Jury und Live-Publikum freigibt, wenn genügend Stimmen gesammelt wurden und die Leistung somit zu überzeugen wusste.

Interessenten können sich für „Rising Star“ noch bis 30. April 2014 als Kandidaten melden. Dem Gewinner soll ein einjähriges Musikstipendium zustehen, ferner steht natürlich, wie schon bei anderen Sendungen dieses Formates gehabt, ein Plattenvertrag ins Haus.

Bislang ist noch nicht bekannt, wann und in welchem Turnus „Rising Star“ künftig bei RTL ausgestrahlt werden soll.

Ein neuer Boom?

Zwar mag mit „Rising Star“ eine weitere Casting-Sendung anstehen, doch kann man hier nicht von einem neuen Boom sprechen. In den letzten Jahren versuchten Sender mehrere Formate dieser Art zu etablieren, nachdem sich vor allem in den Anfangsjahren „Deutschland sucht den Superstar“ und „Popstars“ bewährt hatten. Mittlerweile haben sich auch „The Voice“ und „Das Supertalent“ fest etabliert.

Ihnen fällt ein enormer Brocken der Stammzuschauer zu, während andere sang- und klanglos untergehen.



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