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Samsung Galaxy S5 steht in den Startlöchern

Die Smartphone Konkurrenz ist riesig, wie Apple zunehmend feststellen muss, und versucht mit Innovationen den Markt für sich zu beanspruchen.

So kommt das neue iPhone mit einem Fingerabdruck-Scanner daher.

Samsung legt noch einen drauf und wartet mit mit dem neuen Samsung Galaxy 5 und einer speziellen Augenerkennung auf.

Samsung hat bestätigt, dass derzeit an einer speziellen Iris-Scanner-Technologie gearbeitet wird. Zudem will das südkoreanische Unternehmen eine eigene Datenbrille entwickeln.

Das neue Samsung Galaxy S5 2014

Fans der Samsung Galaxy-Reihe gaben sich eher enttäuscht als der Nachfolger des Galaxy 3 auf den Markt kam. Das Samsung Galaxy 4 brachte nicht allzu große Neuerungen mit sich. Mit dem Nachfolger Samsung Galaxy 5 soll sich dies ändern.

Das Smartphone soll mit einem Iris-Scanner ausgestattet sein – die Antwort auf Apples Fingerabdruck-Scanner beim iPhone 5s. Zudem ist auch der Verkaufsstart für das neue Samsung Galaxy F, diemal möglicherweise mit Metallgehäuse, für 2014 geplant.

Verkaufsstart für Samsung Galaxy S5 in 2014

Der Vizepräsident der Mobilfunksparte von Samsung, Lee Young Hee, erklärte in einem Interview, dass viele regelrecht vernarrt seien in die Technologie der Iris-Erkennung. Das Unternehmen forscht derzeit daran, welche Möglichkeiten diese neue Technologie bieten kann.

Das neueste Modell Samsung Galaxy 5 aus der Galaxy-Reihe soll laut Hee im März oder April dieses Jahres angekündigt werden.

Apple iPhone 5s ring Samsung Marktanteile ab

Nachdem das iPhone 5s auf dem Markt eingeführt wurde, gingen die Verkäufe für das Samsung Galaxy S4 stark zurück. Im vierten Quartal 2013 sank der Gewinn bereits um ein Fünftel. Hee begründet das damit, dass die Smartphoneverwender den Unterschied zwischen den Samsung-Flagschiffen S4 und S3 kaum erkennen konnten.

Beim S5 sollen die Unterschiede zu den anderen Modellen wieder klar deutlich werden. Es sollen Innovationen wie ein dreiseitiges Display geplant sein. Das Display soll sich auch aus einer schrägen Ansicht hervorragend ablesen lassen.

Datenbrillen und Smartwatches von Samsung

Nicht nur mit dem Iris-Scanner will Samsung den Markt erobern. Das südkoreanische Unternehmen soll sich Gerüchten zufolge bereits einen Designentwurf für eine Datenbrille schützen lassen haben.

Die Datenbrille soll Daten vom Smartphone anzeigen können. Außerdem sollen die Nutzer mit Hilfe der Brille eingehende Anrufe entgegennehmen können. Lee Young Hee wollte sich dazu noch nicht äußern, bestätigte jedoch, dass Samsung noch in diesem Jahr ein neues tragbares Gerät ankündigen werde.

Samsung Smartwatch Gear

Sicher ist, dass es künftig eine neue Variante der Samsung Smartwatch Gear geben wird. Die Smartwatch soll zeitgleich mit dem neuen Samsung Galaxy S5 auf dem Markt eingeführt werden. Der Gear-Nachfolger soll laut Hee nicht nur mit neuen Funktionen punkten. Außerdem soll das ehemals eher sperrige Design stark verbessert worden sein.

Neue Funktionen für gesundheitsbewusste Menschen

Die Forschergruppe IHS Global Insights gibt den innovativen Funktionen der Smartphones recht. Die Forschergruppe ist sich sicher, dass der Markt für tragbare Geräte wie zum Beispiel intelligente Uhren bis zum Jahr 2018 auf etwa 22 Millionen Euro ansteigt.

Lee Young Hee sieht Samsung mit seinen neuen Geräten und Funktionen wie Kalorien-Checker und Pulsmessgerät mit an der Spitze der Smartphonebranche. Insbesondere gesundheitsbewusste Menschen und Sportler dürften Gefallen an tragbaren Geräten mit integriertem Pulsmessgerät und Kalorien-Checker finden.

Datenbrille und Iris-Scanner im Samsung Galaxy S5

Mit der neuen Datenbrille und dem Iris-Scanner könnte Samsung eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google Glass sein. Schließlich handelt es sich bei der Datenbrille von Samsung um eine neue Entwicklung.

2014 wird vor allem in Bezug auf die Smartphonebranche ein Jahr voller Neuerungen. Nicht nur Samsung möchte die Konkurrenz in den Schatten stellen. Andere Hersteller von Smartphones werden sich ebenfalls Innovationen einfallen lassen, um an dem hart umkämpften Markt bestehen zu können.



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