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Schlecker: Erste Konzernzerschlagung eingeleitet?

Die insolvente Schlecker-Gruppe hat sich von seinen tschechischen Filialen getrennt. 145 Filialen mit 459 Mitarbeiterinnen wurden an die PK Solvent-Gruppe verkauft. PK Solvent betreibt in Tschechien bereits 700 eigene Filialen. Dort firmieren sie unter dem Markennamen „Teta“.

Name Schlecker bleibt erhalten

Ungeachtet des Aufkaufs der Schlecker-Filialen soll der Name Schlecker in Tschechien erhalten bleiben. Derweil sieht Jörg Fudner, der Direktor des Instituts für Internationales Handelsmanagement der Hochschule in Worms bereits das Aus für das Deutschlandgeschäft voraus.

Er geht davon aus, dass das unprofitable Kerngeschäft abgewickelt wird, während die profitablen Auslandsbereiche veräußert würden. Demgegenüber sieht sowohl die Gewerkschaft Verdi als auch der zuständige Insolvenzverwalter den Verkauf der tschechischen Filialen positiv.

Insolvenzwerwalter: Verkauf bedeutet nicht das Ende des Kerngeschäftes

Der Insolvenzverwalter wollte deshalb auch den Verkauf der tschechischen Filialen nicht als das Ende des Kerngeschäfts verstehen. Ziel bleibe es dennoch, Schlecker als Ganzes zu veräußern.

Zurzeit prüfen potenzielle Interessenten die Finanzbücher von Schlecker. Danach soll entschieden werden, wie es mit dem Konzern und seinen verbliebenen Mitarbeitern weitergehen soll.



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