Wirtschaft

Schlecker: Weitere Filialschließungen

Der Schlecker-Konzern schließt weitere Filialen. Viele Mitarbeiter des Konzerns erfuhren von der anstehenden Schließung ihrer Filiale erst durch Anschläge an der Ladentür. Möglicherweise will Schlecker bis zu 600 Filialen schließen. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, will das Unternehmen bis Ende Februar rund 600 Filialen schließen.

Schlecker: Intransparente Strukturen

Mehrere Hundert Filialen wurden bereits vor Kurzem geschlossen. Experten gehen von rund 7000 bis 8000 Schlecker Filialen weltweit aus. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, sollen alle Filialen als unrentabel gelten, die weniger als 25000 Euro monatlich an Umsatz generieren. Ungeachtet der Schließungen von Filialen will Schlecker jedoch auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Neben den Schlecker-Filialen gehört auch die Drogeriemarktkette „Ihr Platz“ zum Schlecker-Konzern. In den vergangenen drei Jahren machte Schlecker dem Vernehmen nach ausschließlich Verluste. Wie schlecht es Schlecker wirklich geht, lässt sich derweil nur schwierig ausfindig machen. Schlecker war in der Vergangenheit für seine teilweise intransparente Geschäftspolitikin die Kritik geraten. Dies soll sich nun ändern, loben auch die Gewerkschaften, die Schlecker ausdrücklich mit ins Boot der Sanierung holen will. Ob es dabei nur bei Absichtsbekundungen bleibt oder ob sich auch die Situation für die Beschäftigten sichtlich verbessert, wird die Zukunft zeigen.



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