Gesundheit

Schock-Nachricht: Mehr Krebserkrankungen in den kommenden Jahren!

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden bis zum Jahr 2015 etwa 40 Prozent mehr Krebserkrankungen zu verzeichnen sein. Dabei liegt der Lungenkrebs in der Todesstatistik immer noch weit vorne.

20 Millionen Krebserkrankte bis 2025

Laut einer aktuellen Studie können bis 2015 wohl 20 Millionen Menschen an Krebs erkranken. Das wären 40 Prozent mehr als jetzt. Die Studie wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt. Darüber hinaus könnte in den kommenden zwei Jahren sogar ein Plus von 70 Prozent erreicht werden.

Mehr Menschen sterben durch Krebs

2012 wurden etwa 14 Millionen Neuerkrankte erfasst. Von diesen sind 8,2 Millionen auch an den Folgen der Krebserkrankung gestorben. In den kommenden Jahren kann die Zahl der Krebstoten auf bis zu 13 Millionen steigen.

Die Lebensumstände sind schuld

Die Studie gibt auch Aufschluss darüber, dass die meisten Krebserkrankungen durch schädliche Verhaltens-Gewohnheiten und Lebensstile hervorgerufen werden. Dies betrifft vor allem die Menschen in den wirtschaftlich aufstrebenden Ländern.  Vor allem die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Viele Krebserkrankungen ließen sich vermeiden.

Die Regierung ist gefordert

Mit der neuen Studie möchte die WHO auch die Regierungen auffordern etwas für die Vermeidung von Krebs tun. Die wachsende Zahl an Neuerkrankungen kann nicht allein durch die Behandlung in den Griff bekommen werden. Vor allem das Rauchen und der Genuss von Alkohol sind sehr häufig Auslöser für Krebserkrankungen.

Neue Gesetze müssen her

Die WHO fordert unter anderem neue Gesetze, die das Rauchen und den Konsums von Alkohol und zuckerhaltigen Getränken beeinflussen sollen. Der Mitautor Bernard Stewart sagt dazu: „Die richtige Gesetzgebung kann gesundheitsbewussteres Verhalten fördern“.

Lungenkrebs weit vorne in der Todesstatistik

Die meisten Menschen mit einer Krebsdiagnose leiden an Lungenkrebs und dieser verläuft in vielen Fällen auch tödlich. Denn Lungenkrebs wird in der Regel erst sehr spät erkannt. Für die Patienten gibt es keine Hoffnung auf Heilung, nur die Möglichkeit durch palliative Behandlungen die Schmerzen und das Leiden besser ertragen zu können.

Mehr Vorsorgeuntersuchungen für weniger Krebserkrankungen

Darüber hinaus sollten den Patienten, laut der WHO, auch mehr Vorsorgeuntersuchungen angeboten werden, damit spezielle Krebserkrankungen schneller und vor allem effektiver diagnostiziert werden können. Die Regierungen müssten zudem auch die Luftverschmutzungen und das Übergewicht mehr thematisieren. Denn auch diese beiden Aspekte sind bei den Krebserkrankungen von entscheidender Bedeutung.

Prävention und Früherkennung stehen an erster Stelle

Die Therapiemöglichkeiten bei Krebs haben in den letzten Jahren eine große Entwicklung durchgemacht. Aber das reicht leider nicht. Dies meint auch IARC-Direktor Dr. Christopher Wild: „Aber wir können das Krebs-Problem nicht alleine durch Behandlungen lösen. Es wird dringend mehr Engagement in der Prävention und der Früherkennung gebraucht, um die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten zu ergänzen und den alarmierenden Anstieg der Krebserkrankungen anzugehen.“



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