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Schumacher aktuell: Unfall ohne Fremdverschulden

Das Drama um Michael Schumacher nimmt kein Ende. Der 45jährige, der während eines Skiausfluges in Méribel (Frankreich), verunglückte, befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand, auch wenn sich seine gesundheitlicher Zustand aktuell stabilisiert hat.

Derweil wurden einige Ergebnisse der polizeilichen Untersuchungen bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand der Ermittler hatte Michael Schumacher „einfach nur Pecht“ gehabt.

Die Ermittlungen um Michael Schumachers Unfall dauern weiterhin an. Während sein Zustand weiterhin als kritisch gekennzeichnet wird, sagt man dennoch im selben Atemzug, dass dieser sich auch stabilisiert hat. Dennoch bleibt Schumacher im künstlichen Koma, wie bereits berichteten.

Unfall – kein Fremdverschulden

So haben die Ermittler mittlerweile herausgefunden, dass Schumacher einfach nur unfassbares Pech hatte, als es zum Unfallhergang kam. So fand man heraus, dass er weder zu schnell fuhr, noch die Sicht in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt gewesen ist. Auch seine Ausrüstung war in Ordnung, so dass zudem von Fremdeinwirkung abgesehen werden kann. Selbst bevor er in den Tiefschnee fuhr, konnten die Ermittler herausfinden, dass er noch gebremst hat.

Elf Tage ist das Drama nunmehr her, seine Familie und Fans bangen weiter, doch die Ermittlungen wollen herausfinden, wie es genau zu dem Unfall kam und vor allem, ob jemand anderes an diesem Unfallhergang beteiligt gewesen ist.

Doch nun kann eine erste stichhaltige Prognose gegeben werden. So bestätigten die Ermittler deutlich, dass es sich bei dem schweren Sturz von Michael Schumacher reinweg um einen Unfall gehandelt hat.

Ermittler zur Ursache des Ski-Unfalls

Michael Schumacher hatte also einfach nur verdammtes Pech, wenn man es einmal so ausdrücken möchte. So wurden gestern im Justizpalast von Albertville durch Staatsanwalt Patrick Quincy die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Grundaussagen konnten vor allem aufgrund von Zeugenaussagen und dem zwei Minuten lange Video aus Schumis Helmkamera getroffen werden.

So konnte unter anderem herausgefunden werden, dass Schumacher die Piste an einer Gabelung nach links verließ und dann etwa drei bis sechs Meter parallel der Piste weiterfuhr. Des Weiteren fuhr er mit normaler Geschwindigkeit und bremste auch vor dem Wechsel zum Tiefschnee.

Im Tiefschnee verborgener Felsen

Die Unfallursache sei wohl ein im Tiefschnee verborgener Felsen, über den Schumacher fuhr und der ihn aus dem Gleichgewicht brachte. So stürzte er in etwa 3,5 Meter nach vorn und schlug somit acht Meter neben der Spur kopfüber gegen einen Felsen. Der Aufprall war dabei so stark, dass der Helm nicht mehr in einem Stück geborgen werden konnte.



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