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Shell kauft Cove Energy für 1,37 Milliarden Euro

Der britisch-niederländische Mineralölkonzern Shell hat den Kauf von Cove Energy für 1,12 Milliarden Pfund (oder 1,37 Milliarden Euro) bestätigt. Damit bietet Shell 2,20 Pfund pro Aktie von Cove Energy, rund ein Zehntel mehr als im Erstangebot im Februar.

Noch muss der Kauf von Cove Energy von der Regierung aus Mosambik bestätigt werden. Cove Energy ist hauptsächlich an der Ostküste Afrikas tätig, der Konzern sucht nach Erdgas in Tansania, Mosambik und Kenia. Nahezu sämtliche Gasfelder werden auf hoher See (Offshore) ausgebeutet.

Weiterhin plant Cove Energy die Errichtung eines LNG-Terminals, um das Erdgas zu verflüssigen und in andere Staaten zu exportieren. Für Shell sei Cove Energy ein bedeutender Faktor in der Ostregion Afrikas, weitere Explorationen seien möglich, so Sprecher von Shell.

Um den Konzern Cove Energy hat der staatliche thailändische Mineralölkonzern PTT Exploration and Production Pcl ebenfalls mitgeboten, noch ist die thailändische Firma nicht ausgebootet. In Ostafrika sind aber auch andere Minerlölkonzerne, wie Statoil aus Norwegen oder die italienische ENI, auf der Suche nach Erdgas.

Nach Bekanntgabe der Acquisition stiegen Shell-Papiere an deutschen Börsen leicht an, der Kurs liegt derzeit bei 26,11 Euro (+ 0,83 % zum Vortag). Mit dem Kauf von Cove Energy könnte sich Shell in Afrika gut aufstellen.



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