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Siemens schickt Gewinnwarnung aus

Für 2012 verkündet Siemens eine Gewinnwarnung, der Konzern aus München hatte für das laufende Geschäftsjahr die Gewinnmarke von sechs Milliarden Euro anpeilen wollen, doch nun geht der Konzern eher von einem Gewinn von 5,4 Milliarden Euro aus. Den Grund für die Gewinnwarnung sehen Beobachter in den Verlusten mit dem Geschäft der Windräder.

Im ersten Quartal 2012 erwirtschaftete Siemens einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro, im Vorjahr konnte das Unternehmen im gleichen Quartal noch Einnahmen von 3,7 Milliarden Euro generieren. Im Bereich der Windkrafträder sollen Verluste von 278 Millionen Euro aufgelaufen sein.

CEO Peter Löscher macht auch nur das Energie-Geschäft als Ursache für die Gewinnwarnung aus, alle anderen Bereiche würden vorraussichtlich nach Plan laufen. Vor allem das Geschäft mit den Offshore-Windparks auf hoher See verliefe nicht erfolgreich.

Hier fehle die Planungssicherheit, das Stromnetz ist bislang nicht für die Produktion von Windenergie in der Nordsee ausgelegt, der Anschluss an das Netz auf dem Land ist noch gar nicht hergestellt. Hier soll in Kürze Abhilfe geschaffen werden, die Regierung wird ein Konzept vorlegen.

Für Siemens werde das Geschäftsjahr 2012 eher schwieriger, dennoch zeigt sich Löscher zuversichtlich, alles zu erreichen was geplant war, bis auf den Bereich der Energieproduktion.



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