Wissenschaft

Sonnensturm trifft auf unsere Erde- Auswirkungen noch bis Mittwoch

Unser Planet wird derzeit von Partikeln der Sonne regelrecht bombardiert, eine Eruption auf der Sonne löste den größten Sonnensturm seit 2005 aus. Nicht nur Satelliten könnten Schaden davontragen, auch Kommunikationseinheiten oder der Flugverkehr auf der Erde könnten Probleme bekommen. Dank des Magnetfeldes der Erde kommen nur wenige Partikel an, dennoch schleudert die Sonne bei einem so genannten Flare Millionen Tonnen von Material in das Sonnensystem (so genannter Koronaler Massenauswurf). Nach Meinung von Experten der NASA werden die Auswirkungen des Sonnensturmes noch bis zum Mittwoch spürbar bleiben.

Die große Sonneneruption wurde um 5:00 Uhr morgens MEZ beobachtet, hochenergetische Protonen (u.A.) werden dabei Milliarden Kilometer weit ins Solarsystem geschleudert. Treffen diese Partikel auf de Erdatmosphäre (z.B. an den Polregionen, wo das Magnetfeld der Erde abflacht), erzeugen sie so genannte Polarlichter. Bei dem größten Sonnensturm in der Aufzeichnung 1859 konnte man diese Polarlichter bis in Rom noch beobachten. Ein solcher Massenauswurf heutzutage hätte immense Schäden an Stromnetzen, am Internet und gar an Pipelines verursacht. So hatte ein Sonnensturm 1972 das gesamte Festnetz von Illinois/USA für Stunden lahm gelegt, ein Sonnensturm aus dem vergangenen Jahr legte teile des Mobilfunknetzes in Süddeutschland außer Funktion. Der aktuelle Sonnensturm werde aber moderate Auswirkungen haben, so die Experten der US-Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration.

Der Massenauswurf wurde mit einer Stärke von 8,7 M angegeben. Ob die Experten der NOAA recht behalten werden, dass der Sonnensturm auf unserer Erde diesmal keine großen Auswirkungen haben wird, wird man nach Mittwoch erst bestätigen können.



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