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Sony Vaio soll verkauft werden

Auf dem Weg zurück in die Erfolgsspur wird sich der japanische Unterhaltungs-elektronikkonzern Sony neu aufstellen.

Sony will 2014 wieder Gewinne einfahren und schwarze Zahlen schreiben. Aktuellen Medienberichten zufolge will man sich bei Sony zukünftig stärker auf den Smartphone-Markt konzentrieren.

Im Gegenzug will man das seit Jahren kriselnde Computergeschäft „Sony Vaio“ schnellst möglich abstoßen. Die Konkurrenten Panasonic und Sharp haben es erfolgreich vorgemacht. Seitdem die beiden japanischen Elektronikriesen ihr Geschäft umgebaut und sich neu fokussiert haben, machen sie wieder Gewinne.

Sony-Aktie legt deutlich zu

Aktionäre und Anleger begrüßen diesen Schritt des japanischen Elektronikkonzerns Sony. Nach Bekanntgabe dieser Entscheidung stieg der Kurs der Sony-Aktie um satte vier Prozent nach oben. Im hart umkämpften Markt der Unterhaltungselektronik sendet Sony mit dieser Entscheidung das richtige Signal für ein vermutlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2014.

Sony Vaio steht zum Verkauf

Wie die Tageszeitung „Nikkei“ berichtet, verhandelt der Elektronikkonzern Sony derzeit mit verschiedenen Unternehmen über den Verkauf der Computersparte mit der Marke „Sony Vaio“. Der Preis wird auf ca. 40 – 50 Milliarden Yen (rund 300 bis 360 Millionen Euro) geschätzt.

Sony hat in der PC-Sparte ca. 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Verkauf dieser Sparte würde dazu führen, dass Sony im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März 2014 erstmals einen Nettoverlust verbuchen würde.

Sony startete 1996 mit der Marke „Sony Vaio“ das Computergeschäft. Auf dem Höhepunkt verkaufte der japanische Elektronikriese knapp neu Millionen PCs und Laptops pro Jahr. Nach Berichten der Tageszeitung „Nikkei“ beträgt der Absatz im laufenden Geschäftsjahr wohl nur noch knapp sechs Millionen verkaufter Computergeräte.

Panasonic und Sharp als Vorreiter für Sony

Mit der Entscheidung sich intern neu aufzustellen, geht Sony einen ähnlichen Weg wie die beiden anderen großen japanischen Elektronikkonzerne Sharp und Panasonic. Die rutschten dank ihrer kriselnden TV-Geräte-Bereiche in die Verlustzone. Der Konkurrenzdruck vor allem aus Südkorea war in diesem Bereich einfach zu groß. Beide Konzerne hatten sich intern neu orientiert und trennten sich von dem schwächelndem TV-Geräte-Bereich.

Panasonic setzte im Smartphone Bereich als Hersteller einen neuen Schwerpunkt. Sharp will zukünftig als Zulieferer im Smartphone Bereich glänzen und Gewinne einfahren. Vor kurzem schrieben die beiden japanischen Elektronikriesen erstmals wieder schwarze Zahlen.

Nach Meinung von Experten hat Sony mit dem Schritt die richtige Entscheidung getroffen und wird wohl bald auch wieder schwarze Zahlen schreiben. Aktionäre und Anleger hatten diese Entscheidung mit einem deutlichen Anstieg der Sony-Aktie ja bereits vor Tagen positiv bestätigt.



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