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Spanien: Regionales Wirtschaftswachstum durchs Kiffen?

Im spanischen Dorf Rasquera sollen die lokalen Finanzen durch den Anbau von Cannabis verbessert werden. In einem durchgeführten Referendum stimmten 57 Prozent der Bürger des Dorfes dafür, dass sieben Hektar Land für den Anbau von indischem Hanf an einen Kifferverein aus Barcelona verpachtet werden sollen, „dem Verein für den privaten Verbrauch von Cannabis“.

„Arbeitsplatzoffensive“ durch Cannabisanbau

Der Kifferklub hat etwa 5000 Mitglieder. Dieser Kifferklub will seinen Nachschub an Cannabis durch den Anbau von Cannabis in Rasquerera decken.

Bislang wurden in der kleinen spanischen Ortschaft vor allem Wein und Olivenhaine angebaut. Weil die Kommune aber rund 1,3 Millionen Euro Schulden hat, wurde die um das Zehnfache zum Normalpreis gebotene Pacht gerne genommen.

Zudem sollen für die Pflege der Cannabispflanzen etwa vier Arbeitsplätze geschaffen werden. Lediglich die spanische Polizei hegt Bedenken, da diese gegen den Kifferklub wegen des illegalen Drogenhandels schon ermittelte.

In Zukunft dürfte trotzdem nicht nur der Gemeindeetat ziemlich peacig in der Ortschaft sein, sondern auch einige Kifferbrüder, die sich durch das angebaute Cannabis ihren privaten Konsum in Barcelona ermöglichen.



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