Geld & Investment

Sparbuch weiterhin beliebteste Geldanlage

Sparer setzen auf sichere Geldanlagen. Neben Immobilien und Lebensversicherungen zählt auch das Sparbuch trotz geringer Zinsen derzeit zu den beliebtesten Anlageformen. Obwohl es nur einen sehr geringen Zinsertrag auf dem Sparbuch gibt, stellt dieses für die Mehrzahl der Bundesbürger immer noch die beliebteste Sparform dar. Wohl nicht zuletzt wegen des besonders geringen Risikos des Verlustes. Allerdings bleibt um die Inflation bereinigt kaum ein Ertrag übrig.

68 Prozent aller Bundesbürger besitzen noch ein Sparbuch

Einer Umfrage zufolge besitzen immer noch 68 Prozent aller Bundesbürger ein Sparbuch. Bedingt durch die anhaltende Kapitalmarktkrise haben Geldanlagen wie Aktien oder Fonds hingegen deutlich an Attraktivität verloren. Beide Anlageformen zusammen besitzen nur etwa zehn Prozent aller Bundesbürger.

Diese Zahlen wurden durch die Verbraucher Analyse (VA) der Axel Springer AG sowie der Bauer Media Group mitgeteilt. Die Studie wurde jüngst in Hamburg vorgestellt. Für die Studie, die als eine der größten Markt-Media-Studien ihrer Art in Europa gilt, wurden insgesamt 30000 Personen befragt. Durchgeführt wurde die Befragung von vier Meinungsforschungsinstituten, die im Auftrag der Axel Springer AG und der Bauer Media Group tätig wurden.

Studie: Finanzkrise hat sich bislang nicht auf Einkommen der Bundesbürger ausgewirkt

Als eines der Ergebnisse der Studie lässt sich festhalten, dass sich die Krise bislang kaum auf die Einkommen der Bundesbürger ausgewirkt haben. Demnach ist immer noch jeder fünfte Haushalt in der Lage, monatlich mindestens 300 Euro an die Seite zu legen. Rund die Hälfte aller Haushalte spart monatlich immerhin 200 Euro.

Sparmotive: Altersvorsorge und Sparen für eigene Kinder

Als Motiv für das Sparen wird vor allem die Altersvorsorge genannt. Aber auch eine mögliche Arbeitslosigkeit und größere Anschaffungen sowie Urlaubsreisen wurden als Grund für das Sparen genannt. Besonders häufig wurde auch Geld für die eigenen Kinder oder die Enkel zurückgelegt.

Neben diesen Ergebnissen stellt die Studie auch Ergebnisse zu Fragen über die Art und Weise der Führung der Bankgeschäfte, sowie Ergebnisse zu Fragen über Ausgaben für Kosmetika und andere Angelegenheiten im Lifestyle- Bereich vor. Die Analyse wurde zum ersten Mal im Jahre 1982 erhoben.

Die nun vorgestellte Studie war zugleich auch die letzte ihrer Art. Im nächsten Jahr soll die Studie durch eine modifizierte Studie mit dem Titel „Typologie der Wünsche (TdW) ersetzt werden. Neben der Axel Springer AG und der Bauer Media Group sollen dann auch der Burda-Verlag sowie der Verlag Gruner + Jahr an der neu aufzulegenden Studie beteiligt sein.



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