Sport

Transfer: Koo wechselt zum FSV Mainz 05

Mainz 05 Transfer Perfekt. Mainz-Trainer Thomas Tuchel bekommt seinen Wunschspieler Ja-Cheol Koo.

Der Mittelfeldspieler wechselt mit sofortiger Wirkung vom VFL Wolfsburg zum FSV Mainz 05. Noch steht der Medizincheck aus.

Anschließend soll der Kapitän des südkoreanischen Nationalteams für viereinhalb Jahre, bis 30 Juni 2018 unterschreiben.

Lange haben die Mainzer an ihrem Wunschspieler gebaggert. Jetzt konnten sie ihn verpflichten. 2011 wechselte der Südkoreaner zum VFL Wolfsburg. Vom Januar 2012 bis Juni 2013 folgte ein Intermezzo beim FC Augsburg. In 36 Spielen für die Augsburger konnte der Offensivspieler 8 Treffer erzielen. Im Sommer ging es zurück nach Wolfsburg, wo er in dieser Spielzeit 10 Partien bestritt.

36 Länderspiele, 12 Tore

Bisher bestritt der Kapitän der südkoreanischen Nationalmannschaft 36 Länderspiele. Dabei konnte er immerhin 12 Treffer erzielen. Mit dem Wechsel nach Mainz erhofft sich Koo mehr Spielpraxis für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Die Ablösesumme soll bei rund drei Millionen Euro liegen.

05-Manager Christian Heidel zum Transfer des Südkoreaners: „Ja-Cheol Koo stand seit langem auf unserer Wunschliste. Wir haben uns sehr intensiv und anhaltend um ihn bemüht, weil wir in ihm eine ideale Verstärkung für unseren Kader sehen. Wir sind nun sehr glücklich, dass unser Bemühen erfolgreich war.“

Auch Trainer Thomas Tuchel zeigt sich sehr erfreut über die Verpflichtung: „Er ist ein sehr veranlagter, flexibler Spieler mit hervorstechenden technischen und läuferischen Qualitäten. In seiner gesamten Art Fußball zu spielen und als Charakter passt er sehr gut in unsere Mannschaft. Ich bin sehr froh, dass wir diesen Transfer realisieren konnten, weil er unserer Mannschaft zusätzliche Impulse geben kann.“

Verpflichtung von De Bruyne ermöglichte den Transfer

Bis zuletzt hatten sich die Wolfsburger gegen einen Transfer gesträubt. Allerdings hatten die Verantwortlichen des VFL dem Südkoreaner Koo, der unbedingt wechseln wollte, versprochen sich bei einem entsprechenden Angebot, und sofern es die Personalsituation zulässt, mit einem Transfer zu beschäftigen.

Nach der Verpflichtung von Kevin De Bruyne war jetzt der Weg für einen Transfer frei und so erteilten sie dem Südkoreaner schweren Herzens die Freigabe.



Erstellen Sie den ersten Kommentar!

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein um zu kommentieren.