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Tablets & Smartphones mit 64-Bit: Intel Nvidia AMD rüsten auf

Die praktischen Tablets mit hoher Auflösung und großen Diagonalen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind heute bereits in vielen Haushalten vorhanden.

Die superflachen Alltagshelfer machen den meist schweren und globigen Notebooks immer stärkere Konkurrenz.

Um den Comfort für Spiele und große Multimedia-Anwendungen auf Tablets zu steigern, hat Apple mit dem Einbau von 64-Bit Anwendungen im neuen iPad Air und dem iPad Mini Retina jetzt einen neuen Trend angestoßen.

Prozessoren und Betriebssysteme profitieren von 64-Bit Anwendung

Durch die Anwendung von 64-Bit können der Prozessor und das Betriebssystem der verschiedenen Tablets zukünftig mehr als 4 GB Arbeitsspeicher nutzen. Ab dieser Größe kann ein effektives Multi-Tasking und das Nutzen funktionsstarker Anwendungen wie auf dem klassischen Notebook auch auf dem Tablet ausgeführt werden.

Preisgünstige Windows Tablets mit 64-Bit ab Frühjahr 2014 auf dem Markt erwartet

Experten gehen davon aus, dass zu Beginn des Frühjahrs 2014 die ersten Windows Tablets mit 64-Bit Anwendung zu günstigen und fairen Verbraucherpreisen im Handel erscheinen.

Bei den Betriebssystemen iOS und Android werden die Geräte mit höherem Arbeitsspeicher ab dem Herbst 2014 auf dem Markt erwartet.

Das neue Samsung Galaxy Note 10.1 hat immerhin schon 3 GB RAM Arbeitsspeicher vorzuweisen. Samsung fertigt 3-GB Speicher für Tablets und Smartphones bereits seit Mitte 2013. Diese Speichergröße dürfte daher in 2014 bei den High-End Tablets und Smartphones zum Standard werden.

Wettrüsten bei Prozessoren: Intel AMD und Nvidia

Der Chip-Hersteller Nvidia plant bereits den Nachfolger für den vor kurzem erschienen „Tegra 5“ mit dem Codenamen „Parker“ auf der Basis von 64-Bit.

Auch AMD arbeitet laut Experten an 64-Bit Chips für Android-Geräte. Mit der CPU „Hierofalcon“, der bis zu acht 64-Bit Kerne besitzt, gibt es auf jeden Fall schon bestätigte Pläne für Server-CPUs auf ARM-Basis. Die Version 8 der ARM-Architektur mit den CPU-Kernen „CortexA57“ und „CortexA53“ setzt ebenfalls auf die Anwendung von 64-Bit.

Nach Insiderinformationen der Experten ist Intel in der Prozessortechnologie seinem Konkurrenten AMD bereits eine Generation voraus. Intel will schon Ende 2014 die Strukturbreite der Transistoren von aktuell 22 auf sagenhafte 14 Nanometer schrumpfen. Der Codename dieser Prozessor-Generation lautet „Broadwell“.



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