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Tatort: Eine gute und eine schlechte Nachricht

Der vergangene Tatort-Abend am Sonntag (05.01.2014) war ein echtes Highlight für alle Tatort-Fans. Denn zum ersten Mal in der Geschichte der Serie wurden zwei Folgen hintereinander  ausgestrahlt. Doch dabei gab es nicht nur Gewinner.

ARD: Sieg nach Quoten

Der Tatort im Doppelpack brachte für die ARD den Quoten-Triumph. Denn dieses Highlight wollten sich viele Zuschauer einfach nicht entgehen lassen. Der Kölner und der Frankfurter Tatort wurden im Doppelpack ausgestrahlt. Während auf ZDF „Die Pilgerin“ lief und versuchte, die Zuschauer an den Fernseher zu binden, schafften ARD mit dem „Tatort“-Doppel das, wovon andere Sender nur träumen können.

Frankfurter Tatort: es hätte besser sein können

Im Frankfurter Tatort musste sich Joachim Król alias Kommissar Steier damit abfinden, dass seine Kollegin Conny Mey nicht mehr da ist. Diese hatte sonst immer noch auf ihn aufgepasst. Doch nun sitzt der traurige Kommissar ganz alleine in einer Bar und versucht seinen Schmerz mit Alkohol zu betäuben.

Und als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, wird er auch noch in seinem angetrunkenen Zustand Zeuge eines Mordes. Den Mörder kann er nicht verfolgen und auch seine Erinnerungen lassen nach. Obwohl er vor Ort war, kann er die Ermittlungen nicht positiv beeinflussen.

Alles in allem, ist der Kommissar nur noch ein Schatten seiner selbst. Zu allem Übel erzählt seine Ex-Frau Steier auch noch, dass sie einen Freund habe, der einige Jahre jünger ist. Das alles ist zu viel für den Kommissar, der im Laufe der Sendung auch noch tätlich vom  Freund und gleichzeitigen Mörder angegriffen wird.

Król wirkte leicht verloren

Joachim Król wirkte in seiner Rolle des Kommissars leicht verloren. Darüber hinaus gab es im Frankfurter Tatort zu viele eigenständige Handlungen, die den Zuschauer leicht überforderten. Der Frankfurter Tatort lebte von seinem Ermittlerteam, von dem im letzten Tatort aber nur noch eine Hälfte vorhanden war. Und genau dies konnte auch gespürt werden.

Blutiger Tatort in Köln

Während der Frankfurter Tatort nicht wirklich einen roten Faden hatte, konnte davon bei den Kollegen in Köln keine Rede sein. Ballauf und Schenk sahen sich mit der Geiselnahme ihrer Assistentin Franziska konfrontiert. Diese wurde in der JVA von einem Sexualstraftäter gekidnappt und mit einem Kabelbinder um den Hals gefesselt.

Der Tatort aus Köln war so blutig und grausam, dass die ARD ihn erst nach 22.00 Uhr ausstrahlen durfte. Trotz aller Bemühungen der beiden Ermittler konnten sie das Leben ihrer Assistentin nicht retten. Franziska wurde am Ende des Tatorts vom Straftäter mit dem Kabelbinder stranguliert. Somit war dieser Tatort auch der Letzt für die Schauspielerin Tessa Mittelstaedt, die nun das Mutterglück genießen kann.

Tatort immer noch ein Publikumsmagnet

Der Tatort gehört immer noch zu den beliebtesten Fernsehserien in Deutschland. Der nahezu nostalgische Vorspann ist schon Kult und die verschiedenen Ermittlerteams glänzen durch hochrangige Schauspieler, die ihr Handwerk verstehen.  So werden auch die kommenden Tatorte sehr gute Einschaltquoten erzielen. Auch wenn diese nicht immer im Doppel zu sehen sein werden.

 



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