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TelDaFax: Kunden sollen Nachzahlung leisten

Kunden des insolventen Strom- und Gasversorgers erhielten jüngst von dem Insolvenzverwalter der Firma TelDaFax ein Schreiben, indem der Insolvenzverwalter die Kunden dazu auffordert, angeblich offene Forderungen des insolventen Versorgers zu begleichen.

Obwohl viele Kunde Vorauszahlungen leisteten und dafür keine Gegenleistung erhielten, werden nunmehr seitens des Insolvenzverwalters zur Begleichung angeblich offener Beträge aufgefordert.

Verbraucherzentralen: Forderung genau prüfen

Dies hängt damit zusammen, weil TelDaFax aus 14 rechtlich selbstständigen Gesellschaften bestand und teilweise Gelder untereinander nicht weitergereicht wurden. Für das Versagen des Managements sollen nun die Kunden, welche zum Teil ihre vorausbezahlten Beträge nicht zurück erhielten, nun doppelt bestraft werden.

Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt derweil gegen die TelDaFax-Verantwortlichen wegen Betruges und wegen Insolvenzverschleppung. Verbraucherschützer raten indes, sich rechtlichen Rat einzuholen und im Zweifel besser nicht zu zahlen. Zudem können Kunden auf das laufende Verfahren wegen Betrug verweisen. In diesem Fall wäre nämlich ein Betrugsversuch seitens TelDaFax ein Grund nicht zahlen zu müssen.



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