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Telekom AG: 1300 Stellen sollen gestrichen werden

Die Deutsche Telekom will bis zum Jahre 2015 in ihrer Bonner Konzernzentrale insgesamt bis zu 1300 der derzeit 3200 Arbeitsplätze streichen. Die bestätigte jetzt ein Unternehmenssprecher in Bonn.

Bereits 2012 sollen 800 Stellen in Bonn wegfallen

Bereits im letzten Jahr kündigte die Telekom entsprechende Einschnitte an. Schon in diesem Jahr sollen etwa 800 Stellen gestrichen werden. Neben dem Marketing soll auch der Einkauf betroffen sein. Die Deutsche Telekom AG betonte jedoch, dass der Stellenabbau nach Möglichkeit ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstattengehen soll.

Umsatzrückgänge im Festnetzgeschäft

Insgesamt beschäftigt die Telekom in Deutschland derzeit 120000 Personen. Seit einigen Jahren gehen die Umsätze signifikant zurück. Insbesondere im klassischen Festnetzgeschäft werden zunehmend Umsatzrückgänge verzeichnet. Zudem bereitet das US-amerikanische Mobilfunkgeschäft zunehmend Probleme. Neu hinzugekommene Geschäftsbereiche, wie die digitalen Heimnetzwerke oder Gesundheitsdienste können vom Volumen her die bisherigen Einnahmeverluste jedoch noch nicht kompensieren.

Beamte: Problem oder Kostenersparnis für die Telekom AG?

Zudem hat die Telekom AG das „Problem der unkündbaren Beamten“. Diese können nicht entlassen werden und besitzen insofern eine Bestandsgarantie. Ob dies als Kostenfaktor zu verstehen ist oder, ob die Beamten der Telekom AG sogar indirekt helfen zu sparen, darüber gibt es geteilte Meinungen. Insofern dürften von dem Stellenabbau in erster Linie die Angestellten betroffen sein oder allenfalls Beamte, welche in Frühpension gehen können.

 

 



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